Rennbahn
Bau für die neue Sportlerklinik beginnt mit grossem Spatenstich

Gestern fand der Spatenstich für die neue Praxisklinik Rennbahn in Muttenz statt. Die 30-jährige Klinik ebnet sich damit den Weg in eine erfolgreiche Zukunft, so der Tenor der Verantwortlichen.

Tobias Gfeller
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Die neue Rennbahnklinik wird deutlich grösser als die alte

Die neue Rennbahnklinik wird deutlich grösser als die alte

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Alle durfte sich beim Baggern versuchen. Verwaltungsratspräsident, Ärzte, Pflegerinnen und Physiotherapeutinnen schaufelten immer mehr Schutt auf - der Spatenstich für die neue Praxisklinik Rennbahn in Muttenz hat mit viel Applaus und noch mehr Spass begonnen. Dies hat auch seinen Grund. Nachdem im Mai dieses Jahres die Muttenzer Klinik ihr 30-jähriges Bestehen feiern konnte, begann mit dem Spatenstich gestern der Weg in eine ebenso erfolgreiche Zukunft.

Die neue Rennbahnklinik wird rund doppelt so gross wie die Alte. Die Patientenzimmer werden grosszügiger und komfortabler gestaltet. Modernste Diagnostik- und Therapietools und sogar ein Indoor-Kunstrasen finden in der neuen Klinik Platz. In sieben Ober- und zwei Untergeschossen befinden sich neu zwei statt bisher ein Operationssaal. Auch wird die neue Rennbahnklinik über mehr Untersuchungs- und Behandlungszimmer verfügen.

Die Baukosten betragen 35,75 Millionen Franken. Dazu kommen noch rund zwei Millionen für den Erwerb des Grundstücks an der Ecke Kriegackerstrasse/Birsfelderstrasse, auf dem die Klinik zu stehen kommt. Auf diesem befindet sich noch das Logistikunternehmen M+R Spedag. Der Vertrag wurde kurz vor dem Spatenstich von den beteiligten Parteien unterzeichnet. Investor und Bauherr ist die Personalvorsorgestiftung der Ärzte und Tierärzte PAT-BVG in Bern.

Im Erdgeschoss ein Restaurant

Neben den Kerngeschäften der Rennbahnklinik findet wie bis anhin ein Restaurant im Erdgeschoss und eine zweigeschossige Tiefgarage Platz. Baubeginn ist im kommenden Frühjahr. Baubezug und Inbetriebnahme der Klinik ist für den Jahreswechsel 2013/14 geplant.

Trotz gewachsener Konkurrenz an Sportkliniken in der Region erhält die Rennbahnklinik weiterhin spürbaren Zuwachs an Patienten. Klinikdirektor Rolf Huchuli weiss, wie wichtig der Neubau für die kommenden Herausforderungen ist: «Wir sind ein Unternehmen, das am wachsen ist. Wir wollen unseren Patienten einen bestmöglichen Service bieten.» Die neuen Möglichkeiten der Klinik gelte es dann zu nutzen. «Ich bin überzeugt, dass wir den Patienten einen Zacken mehr zu bieten haben werden als heute.»

Die Rennbahnklinik leistete vor 30 Jahren nationale Pionierarbeit. Sportler wie Skifahrer Pirmin Zurbriggen, Handballweltmeister Markus Baur oder vor einem Jahr Mladen Petric wurden in der Rennbahnklinik wieder hergestellt. Dies bringt der der Sportklinik international einen hervorragenden Ruf, was dementsprechend auch viele Breitensportler anzieht.

Was am alten Standort an der Rennbahnkreuzung passiert, ist noch unklar. Die Grundeigentümer haben Studien in Auftrag gegeben, um abzuklären, was dort machbar wäre. Klar ist nur, dass die Weiternutzung des Gebäudes oder des Bodens in Vereinbarung stehen mit den Planungen über das anliegende Möbel Hubacher-Areal. Entlang der St. Jakobstrasse wird dort neues Gewerbe entstehen und in Richtung Wohnquartier sicherlich mehrere Wohnbauten.

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