Liestal
Bei schönstem Wetter mit Pfeifern und Tambouren durch den Wald

Der 607. Liestaler Banntag von heute Montag gehört zur Spitzenklasse: Das ideale Wetter animierte eine ausserordentlich grosse Schar an Liestaler Bürgern, Tschamauchen (Liestaler Einwohner) und Gästen zur Teilnahme.

Andreas Hirsbrunner
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Die Kinder der zweiten «Rotte» besammeln sich.
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Die zweite «Rotte» mit Chef Beat Strübin (links).
Banntag in Liestal – die Impressionen
Zu einem Banntag gehört auch der gemeinsame Gesang. Im Bild die zweite Rotte mit ihrem Rottenchef Beat Strübin (links).
Am Znünihalt wird nicht nur gegessen und getrunken, sondern auch Geld für einen wohltätigen Zweck gesammelt.
Etwas vom Wichtigsten am Banntag ist die Auffrischung von alten Bekanntschaften.

Die Kinder der zweiten «Rotte» besammeln sich.

Andreas Hirsbrunner

Pünktlich um acht Uhr morgens besammelten sich die über 1000 Männer in ihren angestammten Rotten in der Rathausstrasse und verliessen das Stedtli nach alter Tradition: Zuvorderst die Fähnriche gefolgt von den Kindern, den Tambouren und Pfeifern und am Schluss die vier Rotten. Dabei trugen fast alle Männer Hüte mit dem obligaten Maien und schulterten ihre Spazierstöcke.

Sekundiert wurde das Ganze von den Schützen mit ihren Vorderladern, die für die angestammte Begleitmusik in Form von ohrenbetäubendem Knallen sorgten. Ausserhalb des Stedtlis teilten sich die vier Rotten und liefen turnusgemäss einen Teil der Grenzen ab.

Einzug und Fahnenabgabe ist am frühen Abend angesagt.