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Beim U-Abo soll nicht gespart werden: Komitee lanciert Initiative

Die Gesetzesinitiative «Ja zum U-Abo» möchte den Kanton Baselland dazu verpflichten, das Tarifverbund-Abonnement weiterhin zu subventionieren. Ein überparteiliches Komitee macht sich dafür stark, dass Käufer nicht die vollen Kosten tragen müssen.

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«Ja zum U-Abo»: Die neue Initiative möchte die Baselbieter Regierung weiterhin zur Subventionierung des Abonnements verpflichten.

«Ja zum U-Abo»: Die neue Initiative möchte die Baselbieter Regierung weiterhin zur Subventionierung des Abonnements verpflichten.

archiv/bz

Ein überparteiliches Komitee reagiert mit einer Volksinitiative auf die Streichung der Subventionen für das U-Abo, die von der Baselbieter Regierung vorgesehen ist. Das Volksbegehren will den Kanton Baselland zu Beiträgen an Tarifverbund-Abonnementen verpflichten.

Konkret verlangt die formulierte Gesetzesinitiative «Ja zum U-Abo», die am Donnerstag den Medien vorgestellt wurde, eine Änderung des kantonalen Gesetzes über den öffentlichen Verkehr. Darin soll die bisherige Kann-Formulierung über Beiträge des Kantons an Tarifverbund-Abonnemente durch eine Muss-Formulierung ersetzt werden.

Lanciert wurde das Volksbegehren von den Grünen und der SP sowie vom jungen grünen Bündnis Nordwest und den JUSO Baselland. Auch der VCS beider Basel und Pro Natura Baselland gehören zu den Initianten.

Auslöser der Initiative ist das umstrittene 188-Millionen-Sparpaket für den Staatshaushalt, welches die Baselbieter Regierung Anfang Juni vorgestellt hat. Davon entfallen 15,4 Millionen Franken auf die Aufhebung der Subvention für das vor 30 Jahren eingeführte, erfolgreiche U-Abo des Tarifverbunds Nordwestschweiz.

Für die Initianten ist diese Sparmassnahme inakzeptabel. Das U-Abo werde dadurch im Baselbiet pro Monat auf einen Schlag 25 Franken teurer. Der Preis für ein Jahresabonnement steige um 250 Franken. Überproportional belastet würden dabei Jugendliche und Familien, geben die Initianten zu bedenken. Sie befürchten zudem, dass die Sparmassnahme zu Lasten der Umwelt geht und Pendler aufs Auto umsteigen. (iwi/sda)