Öffentlicher Verkehr
BLT transportierte 2017 weniger Passagiere als im Vorjahr

Die Baselland Transport AG (BLT) hat 2017 etwas weniger Passagiere befördert als im Vorjahr: Mit 55,7 Millionen Fahrgästen wurde eine Abnahme um 415'000 einsteigenden Personen oder 0,7 Prozent verzeichnet.

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Der Tram- und Bahnbereich entwickelte sich leicht schwächer als der Busverkehr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Im Tramverkehr wurden 42,75 Millionen Fahrgäste registriert, was 1,2 Prozent Minus bedeutet, und bei der Waldenburgerbahn (WB) 1,91 Millionen.

Bei den Bussen waren es mit 10,96 Millionen Fahrgästen unter dem Strich 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Alle Tramlinien und die WB gaben leicht nach, während sich die Buslinien unterschiedlich entwickelten. Als Grund für den Passagierrückgang im 2017 nennt die BLT die vielen Baustellen und das gute Sommerwetter.

Im Trambetrieb hat die Linie 11 mit knapp 21,5 Millionen Fahrgästen ihre Spitzenposition behauptet. Die Linie 10 brachte es auf 18,6 Millionen Fahrgäste. Meistgefragte Buslinie blieb der 60er (zwischen Biel-Benken und Schweizerhalle) mit gut 1,8 Millionen beförderten Fahrgästen, wie aus dem Jahresbericht hervorgeht.

Gewinn gesunken

Der Betriebsertrag der BLT belief sich 2017 auf 111 (2016: 109,2) Millionen Franken. Davon stammten 56,7 (58,1) Millionen Franken aus dem Personentransport. Der Betriebsaufwand stieg auf 75,3 (74,8) Millionen Franken.

Der Jahresgewinn betrug 2,3 Millionen, knapp 200'000 Franken weniger als 2016. Auf den marktwirtschaftlichen Bereich mit den Immobilien entfielen davon 1,7 Millionen. Im regionalen Personenverkehr und im Ortsverkehr resultierte ein Überschuss von rund 100'000 Franken. Die Sparte Infrastruktur schloss mit einer halben Million im Plus.

Die Geldflussrechnung aus Investitionen schloss 2017 mit -40,5 Millionen Franken ab, gegenüber -62,1 Millionen im Vorjahr. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Busse und die WB-Züge ins Tram-Leitsystem integriert.

Der Personalbestand der BLT stieg gegenüber 2016 um 6,5 Jobs auf 440,1 Vollzeitstellen. Diese verteilte sich auf 493 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neu geschaffen wurde unter anderem angesichts immer wichtiger werdenden Datensicherheitsfragen die Funktion eines Chief Digital Officer (CDO).