Chemiemüll
Studien zur Deponie Roemisloch gibt es viele – aber welche zeigt die Gefahr richtig?

Allschwil hat 96 giftige Substanzen im Dorfbach nachgewiesen. Jetzt lassen der Kanton und die chemischen Firmen die Gefahr der ehemaligen Chemiemülldeponie Roemisloch neu untersuchen. Dabei gibt es bereits umfangreiche Analysen.

Michel Ecklin
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Kein appetitlicher Anblick: Der Roemislochbach unterhalb der gleichnamigen Deponie in Neuwiller (F).

Kein appetitlicher Anblick: Der Roemislochbach unterhalb der gleichnamigen Deponie in Neuwiller (F).

zvg

Vermutlich gibt es keine Gewässer in der Region, zu denen es mehr Schadstoffuntersuchungen gibt als rund um das Roemisloch. Die ehemalige Chemiemülldeponie im Elsass, unmittelbar an der Grenze zu Allschwil, wurde 2011 von BASF, Novartis und Syngenta saniert. Das umfasste bereits im Vorfeld umfangreiche Analysen des Bodens und der Gewässer, also des Roemislochbachs, der in Neuwiller in den Mülibach fliesst, der dann in Allschwil auch Dorfbach genannt wird.

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