Wintersingen
Chirsifescht: Die Kirschensteine flogen weit

Mit zahlreichen Attraktionen wie dem Krischenspucken oder der Zaunbauer-Meisterschaft fand auf dem Hof Breitfeld in Wintersingen das Chirsifescht statt.

Thomas Immoos
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Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
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Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Chirsifescht in Wintersingen 2015
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
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Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.
Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.

Das Chirsifescht in Wintersingen mit Schweizer Meisterschaften im Kirschsteinspucken und im Zaunbau.

Kenneth Nars

Das heisse Wetter dominierte den Anlass. Mehrere kleine Planschbecken standen bereit, damit die kleinsten Festbesucher zu einer Abkühlung kamen. Wer das Festgelände betritt, trifft als Erstes auf einen Stand, an dem – Most verkauft wird. Erst am zweiten Stand gibt es Kirschen im Angebot. Der Moderator des Kirschensteinspuckwettbewerbs sorgte für eine zügige Abwicklung des Anlasses, «damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu lange an der prallen Sonne stehen müssen».

Regierungsräte mit viel Spucke

Am Vormittag gab es ein Stelldichein der Politik. Gleich drei Regierungsräte waren vor Ort – Sabine Pegoraro, Thomas Weber und Toni Lauber. Und für den neuen Landratspräsidenten Franz Meyer dürfte es einen der ersten offiziellen Auftritte seines noch jungen Amtsjahres gewesen sein. Die Politiker machten bei ihrem Rundgang auch Halt an der Kirschensteinspuckbahn. Während Thomas Weber mit seinem Ergebnis nicht ganz so zufrieden war, hätte es Lauber als Sechster sogar in den Final geschafft, wenn er nicht andere Verpflichtungen gehabt hätte.

Aber die Kirschensteinspucker spuckten, was das Zeug hielt. Natürlich musste dafür gesorgt werden, dass nicht nur genügend Puste, sondern auch Spucke vorhanden war. Die Teilnehmenden erhielten drei Kirschen, die sie vor Ort verzehrten und so weit vom Fruchtfleisch befreien mussten, dass der Stein möglichst wenig Luftwiderstand bot. Nicht immer war es der Kräftigste, welcher die besten Weiten erzielte. «Versuchs mit Anlaufen», gibt der Vater seinem Sprössling einen Tipp. Die Spucker wurden von ihren Familienangehörigen und den Zaungästen kräftig angefeuert. Und bei ihrem Vorhaben gefilmt. Denn die vor dem Spucken entstehenden Grimassen dürften manchen lustigen Familienfilmabend bescheren.

Ebenfalls zur Schweizer Meisterschaft traten die Zaunbauer an. Auf den Befehl «An den Pfosten, fertig, los!», entrollten die Teilnehmer Draht und Maschendraht. Um die Pfosten und Pfähle im trockenen Erdreich zu befestigen, waren kräftige Hiebe erforderlich. Mit nacktem Oberkörper, schweissnass, spannten die Zaunbauer die Drähte. Die Profis hatten einen 90 Meter langen Zaun samt Weidetor zu erstellen. Bewertet wurden Zeit und Präzision, aber auch ästhetische Aspekte.

Kirschen direkt vom Baum

Es gab zahlreiche weitere Attraktionen. Viel geboten wurde den Kindern im Kinderparadies: zum Beispiel Becherstapeln, Karambole, Sandkasten, Ponyreiten, Jonglieren, Schminken und Basteln. Und eine Strohburg stand zum herumtollen bereit. Für Kurzweil sorgten auch Wettbewerbe.

Zahlreiche landwirtschaftliche Organisationen – insbesondere die Obstbauern – orientierten über ihre Tätigkeit. Begehrt war auch ein Rundgang durch die Kirschenkulturen. Hier erfuhren die Gäste vieles über die Kirschen, deren Anbau, aber auch deren Schädlinge. Und sie konnten die süssen Früchte direkt von den Bäumen pflücken.