Dornach
Den Schwarzbueb hat im hohen Alter die Fabulierlust gepackt

In der neuesten Ausgabe des Jahr- und Heimatbuchs dreht sich alles um Visionen, Wünsche und Träume. Ein Beitrag handelt von einer fiktiven Zahnradbahn von Dornach auf die Schartenfluh.

Dimitri Hofer
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Redaktorin Ulla Fringeli mit der neusten Ausgabe Dr Schwarbueb.

Redaktorin Ulla Fringeli mit der neusten Ausgabe Dr Schwarbueb.

Kenneth Nars

Im Foyer des kürzlich eröffneten Neuen Theater Dornach stellten die Macher am Montagabend das neueste Jahr- und Heimatbuch Dr Schwarzbueb vor. Die mittlerweile 94. Ausgabe des Traditionsblatts setzt sich mit Wünschen, Träumen und Visionen im Dorneck-Thierstein auseinander.

So erklärte dann auch Redaktorin Ulla Fringeli – sie ist die Schwiegertochter von Gründer Albin Fringeli – dass die Traumwelt die reale Welt befruchten könne. In Anbetracht des Veranstaltungsorts wies sie auf die grosse Überzeugungsarbeit hin, welche die Verantwortlichen der Kulturinstitution am Bahnhof in den vergangenen Jahren leisten mussten. «Nur mit viel Fleiss und Beharrlichkeit konnten sie ihre Vision verwirklichen. Dieses Gebäude fiel ihnen keinesfalls in den Schoss.»

An der Vernissage waren viele Autoren und Autorinnen anwesend, die Artikel für die aktuelle Ausgabe verfasst haben. Den Verantwortlichen ist es auch dieses Mal wieder gelungen, zahlreiche illustre Persönlichkeiten aus dem Schwarzbubenland und darüber hinaus für Beiträge zu gewinnen.

Einer der bemerkenswertesten stammt aus der Feder des Journalisten Thomas Brunnschweiler. Unter dem Pseudonym Joachim Fontanavilla schrieb er eine fiktive Geschichte über eine Zahnradbahn von Dornach auf die Schartenfluh.

Das zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts tatsächlich geplante Projekt scheiterte letztlich an der Finanzierung. Im vergnüglichen Text von Brunnschweiler wurde die Bahn realisiert und lockte nach einigen Anfangsschwierigkeiten unzählige Touristen und viel Prominenz ins Schwarzbubenland.

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