Aquila-Turm
Der Adler von Pratteln lockt zahlreiche Neugierige an

Am Tag der offenen Tür können Interessierte einen Blick in den Aquila-Turm werfen. Die Aussicht ist beeindruckend, die Mietpreise ebenfalls.

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So sieht es vom 15. Stock des Aquila-Turms aus: Beim Südblick versperrt der Adlerberg die Sicht auf Frenkendorf und Liestal.
So sieht es vom 15. Stock des Aquila-Turms aus: Beim Südblick versperrt der Adlerberg die Sicht auf Frenkendorf und Liestal.
Wohnen in luftiger Höhe: Diese Wohnung im 15.Stock wurde von potenziellen Mietern ganz genau gemustert.
Wohnen in luftiger Höhe: Diese Wohnung im 15. Stock wurde von potenziellen Mietern ganz genau gemustert.
Die neue Begegnungszone an der Bahnhofstrasse bringt den Aquila-Bewohnern den Bus vor die Haustüre.
Keine andere Baselbieter Gemeinde ist derart stark von Unternehmenssteuern abhängig wie Pratteln. Hier der Blick vom Aquila-Hochhaus beim Bahnhof auf den Helvetia-Tower.
Die USR III trifft grosse Gemeinden hart. Foto: Clariant-Hauptsitz, Muttenz.

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Juri Junkov

Mit seinen 66 Metern ist der Aquila-Turm keineswegs das alles überragende Gebäude in Pratteln. Der benachbarte Helvetia-Tower schlägt den «Adler» um satte 9 Meter. Sogar 82 Meter hoch soll das sich in Bau befindliche Ceres-Hochhaus werden, wenn es 2017 fertiggestellt wird. Dafür glänzt der Bau von Christ & Gantenbein als erstes Grossobjekt der Schweiz mit feuerverzinkten Stahlfassadenblechen. Am Wochenende feierte Pratteln den Aquila-Turm mit der gleichzeitigen Einweihung des neu gestalteten Bahnhofplatzes, und zahlreiche Besucherinnen und Besucher liessen sich die Gelegenheit nicht nehmen, Prattelns neues Wahrzeichen einer Musterung zu unterziehen.

Neben der prächtigen Rundumsicht vom 19. Stock aus waren es insbesondere die Musterwohnungen, die an diesem Tag der offenen Tür die Neugierigen interessierten. Von der 4. bis zur 19. Etage sind insgesamt 76 Wohnungen bezugsbereit, die allesamt mit ihrer Ausrichtung den Blick nach Süden erlauben. Wer im hippen Hochhaus in luftiger Höhe wohnen möchte, muss sich das allerdings leisten können, denn billig sind die Mieten nicht gerade – allerdings auch nicht überteuert.

Die Topwohnung mit 152 Quadratmetern und 4,5 Zimmern im 19. Stock kostet brutto 4085 Franken im Monat (Nebenkosten: 335 Franken). 3,5 Zimmer auf 80 Quadratmeter im 9. Stock schlagen mit 1665 Franken plus 215 Franken Nebenkosten zu Buche. Die 2,5-Zimmer-Wohnung mit 94 Quadratmetern, gibts im zweitobersten Stock für brutto 2530 Franken. Die übrigen Etagen sind für Büros und Praxen reserviert. Im Erdgeschoss sind zwei von fünf Ladenflächen noch nicht vermietet. (bos)