Öffentlicher Verkehr
Die Baselbieter kämpfen um ihren öffentlichen Verkehr

Das Komitee «ÖV im Baselbiet erhalten» reicht am Donnerstag eine Initiative ein, mit der es sich gegen die Sparmassnahmen im öffentlichen Verkehr einsetzen will. Dieser Antrag stiess auf ein grosses Echo.

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Die Initiative soll grosse Unterstützung erhalten haben

Die Initiative soll grosse Unterstützung erhalten haben

Keystone

Am 8. März stimmte der Landrat bei einer Sitzung einem leichten Abbau des öffentlichen Verkehrs im Baselbiet zu, um mit den Sparplänen des Kantons ernst zu machen.

Dieser Entscheid stiess vor allem bei der Bevölkerung auf taube Ohren. Viele sprachen sich klar gegen die Abbaupläne im öffentlichen Verkehr aus.

Initiative wird eingereicht

Das Komitee «ÖV im Baselbiet erhalten» hat nun eine Initiative lanciert, die gemäss einer offiziellen Medienmitteilung in sechs Wochen von rund 7000 Personen unterzeichnet wurde.

Das Komitee argumentiert seine Vorgehensweise damit, dass vor allem strukturschwache Landsgemeinden vom allfälligen Abbau des öffentlichen Verkehrs betroffen wären. Dabei seien doch gerade diese Gemeinden, welche oft keine eigenen Schulen, Läden oder Ärzte beheimaten, auf ein ausgebautes ÖV-Netz angewiesen.

Als Konsequenz befürchtet das Komitee eine Steigerung des Individualverkehrs und eine damit verbundene stärkere Belastung für die Umwelt.

Am Donnerstag will das Komitee die Initiative bei der Regierung in Liestal einreichen. (agt)