Frenkendorf
Die Bauarbeiten fürs neue Läckerli-Huus haben begonnen

In Frenkendorf hat der Bau der neuen Produktionsgebäude begonnen – wie diese aussehen werden, ist noch unklar. Auch Urs Flückiger, Bauverwalter der Gemeinde Frenkendorf, will sich nicht in die Karten schauen lassen.

Boris Burkhardt
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Vorboten des neuen Läckerli-Huus in Frenkendorf: Seit dieser Woche fahren die Bagger und Lastwagen auf.Kenneth Nars

Vorboten des neuen Läckerli-Huus in Frenkendorf: Seit dieser Woche fahren die Bagger und Lastwagen auf.Kenneth Nars

Kenneth Nars

Augenscheinlich haben die Bauarbeiten für das neue Domizil des Läckerli-Huus am nördlichen Rand der Gewerbezone Flachsacker in Frenkendorf begonnen. Noch hält sich Inhaberin Miriam Blocher mit Informationen zum Bauvorhaben bedeckt; erst für kommende Woche ist eine Pressekonferenz angekündigt, an der das Neubauprojekt im Detail vorgestellt werden soll. Die neue Fabrik soll den bisherigen 150 Mitarbeitenden unter anderem mehr Platz und «modernste Produktionstechnologien» für die Kreation neuer Läckerli-Huus-Spezialitäten bieten.

Urs Flückiger, Bauverwalter der Gemeinde Frenkendorf, verrät lediglich, dass momentan in einer ersten Bauphase Bohrungen vorgenommen würden: Das Läckerli-Huus will demnach das Grundwasser für die Produktionsprozesse nutzen. Die ausgebaggerte Stelle, die bis zur Installation des Bauzaunes am Donnerstag von der Rheinstrasse aus sichtbar war, stelle ein Drittel der gesamten Parzelle dar. Aus dem kantonalen Bauinspektorat ist zu erfahren, dass die Aussengestaltung des Gebäudes noch einmal überarbeitet wurde und deshalb neu zur Genehmigung vorgelegt werden muss; das fertige Läckerli-Huus wird also anders aussehen als ursprünglich geplant.

Die Inbetriebnahme des neuen Läckerli-Huus ist für Sommer 2014 geplant. Weil der Platz am Stammort Münchenstein zu eng und das Gebäude zu klein geworden war, suchte der traditionsreiche Läckerli-Hersteller nach einem neuen Standort in der Region. Die Wahl fiel auf das Areal bei der Hülftenschanze, weil es laut Miriam Blocher in der Umgebung Basels «gar nicht so viele andere freie Möglichkeiten gab», die verkehrstechnisch gut erschlossen sind.

In Frenkendorf wird die ganze Produktion zentralisiert, weshalb auch der Standort Gelterkinden geschlossen wird. Die Investitionen liegen «im zweistelligen Millionenbereich». Geplant sind neben der Produktion auch ein Verkaufsladen und der Umzug des Dosenmuseums aus Basel nach Frenkendorf (die bz berichtete).