Hochwasser
Die Flusssurfer stürzen sich wieder in die Fluten der Birs-Welle

Der Regen und das Schmelzwasser haben den Pegel der Birs in den letzten Tagen steigen lassen– und wohl auch den Puls der Flusssurfer. Denn die hatten wieder einmal die Gelegenheit, auf der Birs ihre Fähigkeiten auf dem Brett zu zeigen.

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Die Birs-Welle ist nur an ein paar wenigen Tagen im Jahr für die Surfer fahrbar
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In den vergangenen Tagen war es dank Regen und Schneeschmelze wieder soweit
Die Surfer auf der Birs-Welle
Bei vergangenen Hochwassern waren auch schon Kayak-Fahrer auf der Birs unterwegs
Auch die Kayak-Fahrer nutzen die stehende Welle

Die Birs-Welle ist nur an ein paar wenigen Tagen im Jahr für die Surfer fahrbar

Zur Verfügung gestellt

Die stehende Welle hat ihre Tücken. Sie ist ziemlich unruhig und fast kopfhoch. Und weil im Gegensatz zum Meer die Fliehkraft kleiner ist, ist es schwerer, auf der Welle zu stehen. Und trotzdem: Hat die Birs genügend Wasser, kommen aus dem ganzen Land Sportler zusammen, um sich in die Fluten zu stürzen und auf der Welle zu surfen.

In den vergangen Tagen war es wieder soweit, dank dem vielen Regen und der Schneeschmelze.

Zwischen dem St.Jakob und dem Birsköpfli können sich die in Neopren-Anzüge eingepackten Surfer austoben, die Welle bleibt immer am gleichen Ort. Nur die Konkurrenz kann den Surfern in den Weg kommen: Die Welle ist auch bei Kayak-Fahrern beliebt. Und so kommt es immer mal wieder vor, dass sich am Flussufer beinahe Schlangen von Surf- oder Kayak-Fans bilden – beobachtet meist von Schaulustigen, die dem Treiben auf dem Wasser zusehen.