Kantonsfusion
Die treibenden Kräfte der Kantonsfusion sind bekannt

Jetzt sind die politischen Komitees der Fusionsinitiative da. Zusammengefasst: In Baselland unterstützen vor allem Linke, Wirtschaftsvertreter und Unterbaselbieter das Anliegen. In der Stadt ist die Vision eines vereinten Basels breiter abgestützt.

Moritz Kaufmann
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Das Komitee kann auf Unterstützung von namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur zählen.

Das Komitee kann auf Unterstützung von namhaften Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur zählen.

bz

Ausser der SVP sind im Baselbieter Komitee alle politischen Parteien vertreten. Auf Unterstützung zählen kann das Komitee zudem von namhaften Persönlichkeiten aus der Wirtschaft und aus der Kultur.

So zum Beispiel Bernhard Fischer, Leiter der Credit Suisse Nordwestschweiz, Arbeitgeberpräsident Marc Jaquet oder aber Avo-Sessions-Chef Matthias Müller. Trotzdem fällt das Komitee eher linkslastig aus.

Während SPler und Grüne zahlreich vertreten sind, stehen überraschend wenige CVP-Exponenten auf der Liste. Und auch die FDP fehlt bis auf ein paar wenige Namen. Das liegt allerdings daran, dass die Baselbieter FDP ihren Mitgliedern bis zum Parteitag am 5. September einen Maulkorb zum Thema Kantonsfusion angelegt hat.

Basler von links bis rechts dafür

Dass die Basler dem Anliegen offener gegenüberstehen, zeigt allein schon der Umstand, dass die Parteipräsidenten von den Grünen, der SP, der Grünliberalen, der CVP, der FDP und der SVP im Komitee vertreten sind.

Und auch prominente Namen von ausserhalb der Politik engagieren sich für den Grosskanton. Bestes Beispiel: Stararchitekt Pierre de Meuron.