Explosion in Pratteln
Die Ursache der Längi-Explosion ist bald aufgeklärt

Eine vorläufige Rückschau des Zivilschutzkommandanten zeigt: Beim Rettungseinsatz in der Längi spielten auch viel Glück und Pech mit. Man hoffe, die Ursache für die Explosion vom vergangenen 14. April bis Mitte nächster Woche definitiv zu kennen.

Patrick Rudin
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In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
19 Bilder
Das Wohnhaus liegt in Trümmern
Das Wohnhaus liegt in Trümmern
Das Wohnhaus liegt in Trümmern
Das Wohnhaus liegt in Trümmern
Die Such- und Aufräumarbeiten beginnen
Die Such- und Aufräumarbeiten beginnen
Die Such- und Aufräumarbeiten beginnen
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses
In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses

In Pratteln explodiert ein Teil eines Wohnhauses

KKS

Dies sagte der Zivilschutz-Kommandant und Sicherheits-Abteilungsleiter in der Gemeinde Pratteln Marcel Schaub am Montag im Prattler Einwohnerrat. Weitere Details zur Ursachenforschung gab er allerdings nicht bekannt.

Professionelles Vorgehen

In seinem 25-minütigen Vortrag lobte er das professionelle Vorgehen der insgesamt 357 Einsatzkräfte am sogenannten Schadenplatz, sprach aber auch von einigen Problemen. So sei die Bergung der verschütteten Menschen in den instabilen Überresten der Häuser ausserordentlich schwierig gewesen. «Das war eine Zerstörung wie nach einem Bombenangriff», sagte Schaub.

Glück habe man allerdings beim schlechten Wetter gehabt: Manche Trümmerteile seien durchaus 100 Meter weit weggeschleudert worden, bei schönem Wetter wären wohl zahlreiche spielende Kinder auf der benachbarten Wiese verletzt worden. Auch die Reddog-Equipe sei mit ihren Suchhunden bereits in weniger als 90 Minuten an Ort und Stelle gewesen, weil sie zufällig in Rheinfelden eine Übung hatte. Beim Prattler Zivilschutz hingegen verlief die Alarmierung etwas harzig: Offenbar dachten viele Mitglieder, beim Alarm am späten Samstag Nachmittag handle es sich um eine ungeliebte Übung.

Notdürftig abgedeckt

Durch die Explosion sind in der Umgebung insgesamt über 200 Scheiben geborsten, diese sind auch weiterhin nur mit notdürftigen Planen abgedeckt. «Die meisten Rahmen müssen neu gefertigt werden, das dauert ungefähr sechs Wochen». Auch versicherungstechnische Fragen werden die Betroffenen wohl noch lange beschäftigen: Viele Beschädigungen übernimmt die Hausratversicherung, doch darüber offenbar haben nicht alle Betroffenen eine solche abgeschlossen.

Auch die Bewohnerliste der Gemeindepolizei hatte ihre Tücken: Manche der Anwohner waren in Pratteln nicht angemeldet, manche der bereits Weggezogenen hatten sich nicht abgemeldet.

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