Bekanntgabe
Diego Stoll verzichtet auf Regierungsratskandidatur – Chancen für Kathrin Schweizer steigen

Am Dienstagmorgen gab Diego Stoll bekannt, dass er auf eine Regierungsratskandidatur verzichte. Der Landrat begründet den Verzicht persönlich und politisch.

Andreas Hirsbrunner
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Diego Stoll verzichtet – Chancen von Kathrin Schweizer steigen
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«Ja, ich will»: Kathrin Schweizer will in die Regierung.
Urs Kaufmann.
Caroline Rietschi.

Diego Stoll verzichtet – Chancen von Kathrin Schweizer steigen

Kenneth Nars

Die Chancen von Kathrin Schweizer steigen, von der Baselbieter SP als Regierungsratskandidatin nominiert zu werden. Heute Morgen gab der als aussichtsreichster SP-Gegenkandidat gehandelte Landrat und Liestaler Einwohnerrat Diego Stoll bekannt, dass er auf eine Kandidatur verzichte. Für ihn sei der Zeitpunkt nicht der richtige.

Stoll begründete das dreifach: Er sei erst letzten Herbst als Partner in eine Anwaltskanzlei eingestiegen und das im Hinblick eines längeren Engagements. Zudem wolle er in den nächsten zwei Jahren seine Dissertation zum Thema Kinderunterhalt schreiben. Und last but not least sagt der 31-Jährige: «Ich bin erst vor drei Jahren in den Landrat gewählt worden. Ich will jetzt zuerst meinen politischen Rucksack noch etwas füllen.»

Für Stoll kamen die Diskussionen um eine allfällige Regierungsratskandidatur überraschend. Die Idee sei letzten November von inner- und ausserhalb der SP an ihn herangetragen worden. Dazu Stoll: «Diese Gedankenspiele waren für mich damals sehr weit weg. Inzwischen habe ich mich aber intensiver damit auseinandergesetzt.» Und er habe sie auch mit Vertrauenspersonen wie Ständerat Claude Janiak oder seinem «Götti» im Landrat, Thomas Bühler, besprochen.

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