Preisverleihung
Drei Preisträger, die keinen kalt lassen

Eine Springreiterin, ein Slam-Poet und ein Maschinenhersteller wurden heute mit dem Preis der Jubiläumsstiftung der Basellandschaftlichen Kantonalbank geehrt. Er ist mit 15 000 Franken dotiert.

Leif Simonsen
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Die Gäste treffen im Kunsthaus ein.
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Jörg Häussler (links) wird von Beat Oberlin (Blkb), Laurin Buser und Remo Ponti (Blkb) begrüsst.
vlnr. Urs Wüthrich, Janika Sprunger, Laurin Buser, Jörg Häussler, Beat Oberlin und Claude Janiak.
Claude Janiak begrüsst die Gäste.
Claude Janiak hält die Laudatio für Slam Poet Laurin Buser.
Das Harfenduo mit Severina Schmid und Pernilla Palmberg.
Preisverleihung der Jubiläumsstiftung der BLKB im Kunsthaus Baselland
Beat Oberlin, Direktor BLKB, hält die Laudatio für die Häussler AG.
Jörg Häussler, Häussler AG, bedankt sich bei den Anwesenden.
vlnr. Claude Janiak, Laurin Buser, Janika Sprunger, Jörg Häussler und Beat Oberlin.

Die Gäste treffen im Kunsthaus ein.

Martin Töngi

Die glücklichen, seit gestern um 15 000 Franken reicheren Sieger heissen Janika Sprunger (Reiterin), Laurin Buser (Slam-Poet) und Häusler AG (Maschinenhersteller aus Duggingen).
Die Basellandschaftliche Kantonalbank (BLKB), die den Preis ihrer vor 22 Jahren geschaffenen Jubiläumsstiftung jährlich verleiht, würdigt herausragende kulturelle, soziale, wirtschaftliche, wissenschaftliche oder sportliche Leistungen. Für zwei der drei Preisträger war es kein Problem, kompetente Laudatoren zu finden. Urs Wüthrich, Baselbieter Sportdirektor, würdigte die Leistungen der Springreithoffnung Janika Sprunger, die in diesem Jahr erstmals Schweizer Meisterin der Elite wurde. Wüthrich bewunderte die Leistungen der Bubendörferin insbesondere, weil sie sich in einer Sportart behaupte, in der «Frauen und Männer die gleichen Herausforderungen meistern müssen».

«Er lässt keinen Zuschauer kalt»

Wüthrich hob den Eigenantrieb der 25-Jährigen hervor. Sprunger habe stets betont, dass ihre Eltern sie nicht gedrängt hätten - auch wenn ihr Vater Hansueli Sprunger ein erfolgreicher Springreiter gewesen sei.

Die Lobrede für die Häusler AG in Duggingen hielt Beat Oberlin, Präsident der BLKB-Geschäftsleitung. Zwar sei der Maschinenhersteller nicht «typisch» für die Region - Novartis, Uhren oder Kunst würde den meisten vorher in den Sinn kommen. Aber das, so Oberlin selbstbewusst, werde sich nach der Preisverleihung gewiss ändern. «Diese Spezialität aus der Region werden Sie nicht so schnell vergessen», versprach er den 140 Eingeladenen. Die weltweit führende Herstellerin von Maschinen zur Metallumformung habe den Preis unter anderem dank «kompromisslosem Qualitätsdenken» verdient.

Nur für den Slam-Poeten Laurin Buser liess sich kein Laudator mit Know-how finden. Bescheiden räumte der Baselbieter SP-Ständerat Claude Janiak ein, dass er sich erst in die Materie habe einlesen müssen. Nun aber, da er sich mit dem Werdegang des Arlesheimers auseinandergesetzt habe, könne er sagen: «Laurin Buser verkörpert eine breit gefächerte Jugendkultur. Er lässt keinen Zuschauer kalt.»