Flüchtlinge integrieren
Ein Füllinsdörfer Bauer steht Pate für ein Pilotprojekt

Vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge sollen in der Landwirtschaft beschäftigt werden. Das Pilotprojekt wird am Mittwoch auf dem Hof der Familie Eschbach in Füllinsdorf vorgestellt. Seit 20 Jahren werden dort auch Flüchtlinge angestellt.

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Der Schweizer Bauernverband und das Staatssekretariat für Migration planen, vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge in die Landwirtschaft zu integrieren. Einige Bauern beschäftigen bereits Flüchtlinge, wie hier im Buecheggberg (SO).

Der Schweizer Bauernverband und das Staatssekretariat für Migration planen, vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge in die Landwirtschaft zu integrieren. Einige Bauern beschäftigen bereits Flüchtlinge, wie hier im Buecheggberg (SO).

Urs Byland

Der Schweizer Bauernverband und das Staatssekretariat für Migration planen, vorläufig aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge in die Landwirtschaft zu integrieren. Dies schreibt die «Schweiz am Sonntag».

Am kommenden Mittwoch wird das Pilotprojekt auf dem Hof der Familie Eschbach in Füllinsdorf vorgestellt. Bauer Andreas Eschbach stellt schon seit über 20 Jahren Flüchtlinge an. Der Pionier soll nun als nationaler Botschafter für das Anliegen des Bauernverbands werben.

Hintergrund des Projekts ist die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative, welche verlangt, dass bei Neuanstellungen zuerst das «Inländerpotential» ausgeschöpft wird. Darunter fallen auch Flüchtlinge, sofern sie anerkannt oder vorläufig aufgenommen sind.

Der Bauernverband reagiert mit dem Projekt auch auf die drohende Kontingentierung, weil er befürchtet, dass die Nachfrage von Arbeitskräften künftig nicht mehr gedeckt werden kann.

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