Gasexplosion
Eklat vor Gericht: Der Prozessauftakt ist geplatzt

Lange Gesichter am Montagvormittag vor dem Baselbieter Strafgericht in Muttenz: Alles war für den Prozess zur Gasexplosion in der Prattler Längi bereit, bloss fehlte vom angeklagten Österreicher jede Spur.

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Im April 2012 erschütterte eine Gasexplosion die Prattler Längi: Doch der Prozessauftakt zum Vorfall gestaltet sich schwierig.

Im April 2012 erschütterte eine Gasexplosion die Prattler Längi: Doch der Prozessauftakt zum Vorfall gestaltet sich schwierig.

KEYSTONE

Noch steht nicht fest, ob die Verhandlung über die Gasexplosion in der Prattler Längi vom April 2012 heute Montag beginnen kann. Zum Prozessauftakt vor dem Baselbieter Strafgericht am Montagvormittag in Muttenz fehlte vom Angeklagten jede Spur. Das Gericht muss herausfinden, ob der 52-jährige Österreicher die Gasexplosion vorsätzlich herbeigeführt hat, oder trotz Suizidabsicht fahrlässig handelte. Er ist darum wegen der Verursachung einer Explosion und mehrfacher, teils schwerer Körperverletzung angeklagt.

Die Strafrichter haben weitere Informationen zum Prozessauftakt auf Montagnachmittag angekündigt. Vermutlich muss die Verhandlung auf Dienstagvormittag verschoben werden. Inzwischen versucht die Polizei, den Angeklagten aufzugreifen. Offenbar ist er schon seit ein paar Tagen nicht mehr an seinem Arbeitsplatz erschienen. (bos/rud)