Energie
Elektra Baselland will in deutsche Windenergieanlagen investieren

Die Elektra Baselland plant den Kauf und Betrieb von Windenergieanlagen in Deutschland. Dazu hat das Stromversorgungsunternehmen zusammen mit weiteren Investoren die EBL Wind Invest AG gegründet.

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Geeignet für Windenergie: Die weiten Ebenen Brandenburgs. Die Anlage bei Calau nahe Cottbus (Bild) gehört den IWB.

Geeignet für Windenergie: Die weiten Ebenen Brandenburgs. Die Anlage bei Calau nahe Cottbus (Bild) gehört den IWB.

Photographer: Roland Hottas

Geplant sind Investitionen in Windanlagen an Land in der Höhe von gegen 300 Millionen Euro, wie die Elektra Baselland (EBL) am Mittwoch mitteilte. Rund ein Drittel der Gelder soll von Schweizer Investoren, zwei Drittel von finanzierenden Banken kommen.

An der neuen Aktiengesellschaft seien insbesondere Pensionskassen und Versicherungen beteiligt, hiess es weiter. Die EBL ist neben dem Co-Investment für die Geschäftsführung sowie das Investment-Management verantwortlich.

In einer ersten Finanzierungsrunde sei bereits soviel Kapital gesichert worden, um rund 100 Millionen Franken zu investieren, hiess es bei der EBL auf Anfrage. Im kommenden Jahr soll eine zweite Finanzierungsrunde stattfinden.

Die EBL Wind Invest AG prüfe derzeit die Übernahme von drei verschiedenen Objekten. Dabei handle es sich um einen einzelnen Windpark sowie zwei Portfolios mit verschiedenen Windparks. Diese liegen vorwiegend im Norden Deutschlands.

Der Fokus auf Windenergie in Deutschland ist gemäss EBL besonders interessant, da das Land mit der Einspeisevergütung zuverlässige Rahmenbedingungen schaffe. Im norddeutschen Möthlitz hat die EBL 2012 einen eigenen Windpark erstellt. Zudem ist das Unternehmen an insgesamt sieben Windparks in Deutschland und Italien beteiligt.