Augusta Raurica
Ende eines 25-jährigen Konflikts um die Römerstadt Augusta Raurica

Die Standortgemeinden der Römerstadt Augusta Raurica, Augst BL und Kaiseraugst AG, haben sich mit dem Kanton auf ein gemeinsames Entwicklungskonzept geeinigt.

Bojan Stula
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Gladiatoren kämpfen in Augusta Raurica

Gladiatoren kämpfen in Augusta Raurica

"Good News für das Baselbiet" schwärmt der Baselbieter Kulturminister Urs Wüthrich an einer Medienorientierung am Mittwochvormittag in Augst. Nach rund 25-jährigem Tauziehen zwischen Standortgemeinden und Kanton um den weiteren Ausbau der Römerstadt Augusta Raurica haben sich die Parteien auf ein gemeinsames Entwicklungskonzept geeinigt.

Das betroffene Gebiet wird in drei grobe Areale aufgeteilt: Das Gebiet links von der Giebenacherstrasse wird für das geplante Freilichtmuseum und einen künftigen Museumsneubau reserviert, rechts von der Giebenacherstrasse für einen öffentlichen Park sowie das bestehende Siedlungsgebiet Augst. Da die Siedlung auf Kantonsboden und teilweise über Relikten aus der Römerzeit liegt, befürchtete Augst stets, dass die Siedlung eines Tages zugunsten der Römerstadt verschwinden muss.

Diese Befürchtung ist nun ausgeräumt. Laut dem Augster Gemeindepräsident Andreas Blank ist nun sogar ein Ausbau der Siedlung um rund einen Drittel möglich. Römerstadt-Leiter Dani Suter lobte alle beteiligten Parteien, denen es gelungen sei, nach 25 Jahren "den gordischen Knoten" zu durchtrennen.