Lausen
Fäkalbakterien im Trinkwasser: Deshalb war auch die Nachbargemeinde betroffen

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Das Trinkwasser von Liestal und weiteren Gemeinden ist mit Kolibakterien belastet. (Symbolbild)

Das Trinkwasser von Liestal und weiteren Gemeinden ist mit Kolibakterien belastet. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/JENS MEYER

Nach der Verschmutzung des Trinkwassers durch Fäkalbakterien im Raum Liestal fragten sich in der Nachbargemeinde Lausen viele, weshalb auch ihr Trinkwasser betroffen war. Schliesslich verfügt Lausen über eine eigenständige Wasserversorgung. Nun klärt die Gemeinde im «Lausner Anzeiger» auf: Grund ist eine im November 2017 in Betrieb genommene Verbindungsleitung zwischen Liestal und Lausen, die die Wasserversorgung der beiden Gemeinden in Notsituationen gewährleistet. In der Regel ist diese Verbindung unterbrochen.

Um zu vermeiden, dass sich in dieser Leitung Keime bilden, wird diese aber zwei Mal pro Woche durchgespült. Der Zufall wollte es, dass während der Phase der Trinkwasserverunreinigung ein Pumpvorgang Richtung Lausen erfolgte. Folge: Wenige Kubikmeter kontaminiertes Wasser gelangten in die Lausner Wasserversorgung. In der Folge sei der automatisierte Wasseraustausch unterbrochen worden.