Budget. Fachhochschule Nordwestschweiz
FHNW: Bange Blicke nach Solothurn

Vor drei Jahren lehnte der Baselbieter Landrat eine Budgeterhöhung für die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) ab. Nun stösst der erhöhte Beitrag auch im Kanton Solothurn auf Widerstand. Dies könnte schwerwiegende Folgen für die FHNW haben.

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Standort Muttenz der FHNW. (Archiv)

Standort Muttenz der FHNW. (Archiv)

Juri Junkov

Im Kanton Solothurn stösst der erhöhte Beitrag an die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) auf politischen Widerstand. Der Finanzkommission des Kantonsrates hat den Globalkredit abgelehnt. Sie kritisiert, dass die Ausgaben für die FHNW in den kommenden drei Jahren erneut steigen sollen. Die Vorlage des Regierungsrates sieht vor, dass der Globalkredit für die Jahre 2015 bis 2017 von 105,84 Millionen Franken auf 114,52 Millionen Franken steigt.

Sollte nur eines der vier Nordwestschweizer Kantonsparlamente Nein zur Budgeterhöhung sagen, würde diese verunmöglicht.

Vor drei Jahren bereits hatte der Entscheid aus dem Baselbieter Landrat für Aufsehen gesorgt. In einem ersten Anlauf hatte er die Budgeterhöhung für die Leistungsperiode 2012– 2014 abgelehnt. Erst, als der Baselbieter Bildungsdirektor Urs Wüthrich zu Konzessionen bereit war, kippte die Stimmung. Im Hinblick auf die nächste Leistungsperiode war man zumindest im Baselbiet vor der Budgetberatung guter Dinge.

Das Signal aus Solothurn überrascht die hiesigen Bildungspolitiker. «Bisher glaubte ich immer, dass nur Baselland die regelmässigen Mehrkosten der FHNW kritisiert. Wenn nun auch Solothurn keine so starken Mehrkosten mehr hinnehmen möchte, so könnte das entscheidend sein», sagt der Baselbieter Grünen-Landrat Jürg Wiedemann auf Anfrage. (sda/lsi)