Soziales Engagement
Gelterkinder Sek-Klasse hat Patenkind in Nepal

Die Schülerinnen und Schüler von Klassenlehrerin Rahel Gass haben mit diversen Aktionen 3500 Franken gesammelt. Das Geld kommt einem Kinderheim in Kathmandu zugute.

Simon Tschopp
Merken
Drucken
Teilen
Die Sekundarschüler sind stolz auf ihr Sammelergebnis.

Die Sekundarschüler sind stolz auf ihr Sammelergebnis.

Zur Verfügung gestellt

Enormes hat die Sekundarschulklasse 2q aus Gelterkinden in den vergangenen Monaten geleistet. Letzten November entschied sich Klassenlehrerin Rahel Gass mit ihren Schützlingen, das Kinderheim Norbuling in Nepals Hauptstadt Kathmandu zu unterstützen. Der Kontakt zu dieser Institution kam durch Irene Naef, Vorstandsmitglied des Trägervereins Norbuling aus Riehen, zustande. Gass kennt Naef, die schon einmal das Kinderheim besucht hat und bald ein zweites Mal nach Nepal reist, persönlich gut.

Grosser Einsatz

Die 12- und 13-jährigen topmotivierten Jugendlichen trugen Ideen für Aktionen zusammen, um damit Geld zu sammeln. Diese Ideen wurden in der Klasse vorgetragen. Schliesslich entschieden sich die Schülerinnen und Schüler, selbstgebackene Schoggiweggli und Kuchen zu verkaufen, Wohnungen zu reinigen, Strassenmusik zu spielen und farbige Teelichter zu basteln.

Die Aktionen fanden teils im Klassenverband, teils in der Freizeit und mithilfe von Eltern statt. Insgesamt brachte die Klasse 3500 Franken zusammen. «Die Resonanz der Leute war sehr positiv. Die Kinder waren erstaunt, dass Leute auch Geld spendeten ohne Gegenleistung», erzählt die 26-jährige Rahel Gass, die an der Sek Gelterkinden Deutsch, Französisch und Geografie unterrichtet.

Vom Löwenanteil dieses ganzen Betrags profitiert das neunjährige Mädchen Enshi aus dem Kinderheim Norbuling, das 2006 gegründet worden ist. Die Klasse hat bis zum Ende ihrer gemeinsamen Schulzeit an der Sek Gelterkinden die Patenschaft für Enshi übernommen. Die Neunjährige ist eines von drei Mädchen in diesem Heim, das noch keine Patenschaft hat.

«Das sind monatlich 100 Franken für Wohnen, Essen und Schule», rechnet Rahel Gass vor. Die restlichen 500 Franken kämen dem ganzen Kinderheim zugute.