Schule Grindel
Grindel ist bereit, vor Bundesgericht zu ziehen

An der heutigen Medienkonferenz wurde klar: Von der Regierung kann die Gemeinde Grindel, die ihre Schule lieber mit Wahlen statt Bärschwil zusammenlegen würde, kein Entgegenkommen erwarten. Die Gemeinde plant deshalb, vor Bundesgericht zu gehen.

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Grindel: Wenn die Gemeindeversammlung nächsten Montag zustimmt, zieht die Gemeinde vor Bundesgericht.

Grindel: Wenn die Gemeindeversammlung nächsten Montag zustimmt, zieht die Gemeinde vor Bundesgericht.

Peter Brotschi

Positive Signale von Seiten der Regierung hat sich die Gemeinde Grindel gewünscht. Doch an der Medienkonferenz von heute Morgen ist weder Regierungsrat Klaus Fischer noch einer seiner Vertreter aufgetaucht. Eine Enttäuschung für die Gemeindevertreter, die extra in Solothurn nochmals für ihr Konzept weibeln wollten.

Die Idee: Grindel will die Schule mit der Baselbieter Gemeinde Wahlen zusammenlegen, und nicht mit der Nachbargemeinde Bärschwil.

Weil Grindel die «Zwangsheirat» mit Bärschwil nicht akzeptieren kann, will sie den Entscheid weiterziehen. «Im schlimmsten Fall ziehen wir das Ganze bis vor Bundesgericht», sagte Ursula Borer, Gemeindevizepräsidentin von Grindel, an der Medienkonferenz.

Nun hängt alles von den Einwohnern Grindels ab. Wenn sie an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom nächsten Montag Ja zum Rekurs sagen, steht der Rekurs fest. «Wir sehen uns dazu verpflichtet, den Volkswillen umzusetzen», so die zuständige Gemeinderätin Manuela Sender. (ldu)