Buus
Hanf-Indooranlage im Keller eines Einfamilienhauses ausgehoben

Die Polizei hat in Buus im Keller eines Einfamilienhauses eine Hanf-Indooranlage ausgehoben. Diese bestand aus rund 200 Pflanzen in Blüte, 230 Stecklingen, 26 Mutterpflanzen und 69 Hanfstauden im Aussenbereich.

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Die Polizei Basel-Landschaft hat eine Hanf-Indooranlage ausgehoben.
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Die Anlage war im Keller eines Einfamilienhauses.
Zum Zeitpunkt der polizeilichen Intervention umfasste die Anlage 200 Pflanzen in Blüte, 230 Stecklinge, 26 Mutterpflanzen und 69 Hanfstauden im Aussenbereich.
Hanf-Indooranlage in Einfamlienhaus in Buus

Die Polizei Basel-Landschaft hat eine Hanf-Indooranlage ausgehoben.

Kapo BL

Zudem wurden vor Ort weitere, konsumfertige Betäubungsmittel (ca. 12 Kilogramm Marihuana, rund 190 Gramm Haschisch) sowie mehrere 1000 Franken Bargeld beschlagnahmt.

Bei weiteren Hausdurchsuchungen in Buus konnten in einem Anbau eines anderen Einfamilienhauses weitere Betäubungsmittel (ca. 2,5 kg Haschisch, ca. 4, kg Hanfblüten, ca. 1 kg Extrakt (Pollen) und ca. 9 kg Pflanzenverschnitt) beschlagnahmt werden. Auf einer dritten Parzelle in Buus wurden schliesslich 11 Hanfstauden im Aussenbereich beschlagnahmt.
Die gut 20 Kilogramm Marihuana und Haschisch haben einen Verkaufswert von mindestens 200'000 Franken. Zudem hätten mit den beschlagnahmten Pflanzen Betäubungsmittel mit einem Verkaufswert von mindestens 250'000 Franken hergestellt werden können.

Der Besitzer und Betreiber dieser Hanf-Indooranlage, ein 36-jähriger Schweizer, wurde vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet. Er befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. Weitere Abklärungen sind im Gang. Die beschlagnahmten Pflanzen wurden vernichtet.