Augst
Hauptstrassen-Vorprojekt soll 2,5 Millionen Franken erhalten

Die Baselbieter Regierung beantragt beim Landrat 2,5 Millionen für eine Planungsstudie und ein Vorprojekt für die Sanierung der Hauptstrasse in Augst. Der Bund und der Aargau sollen wegen der verkehrlichen Verflechtungen von Augst und Kaiseraugst einbezogen werden.

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Die Hauptstrasse beim SBB-Viadukt in Augst.

Die Hauptstrasse beim SBB-Viadukt in Augst.

Martin Töngi

Die Baselbieter Regierung beantragt beim Landrat 2,5 Millionen für eine Planungsstudie und ein Vorprojekt für die Sanierung der Hauptstrasse in Augst. Der Bund und der Aargau sollen wegen der verkehrlichen Verflechtungen von Augst BL und Kaiseraugst AG einbezogen werden.

Die Hauptstrasse in Augst alias Kantonsstrasse H3 genüge heute den Anforderungen an eine Versorgungsroute nicht mehr, hält die am Mittwoch veröffentlichte Vorlage fest. Derzeit würden rund 16'000 Fahrzeuge pro Tag gezählt - mit zunehmender Tendenz wegen Entwicklungen von Unternehmen in Kaiseraugst im Osten und Pratteln BL im Westen.

Ein Projekt für eine Umgestaltung der Ortsdurchfahrt Augst war 2012 sistiert worden. Pendent ist zudem ein 2013 vom Baselbieter Landrat überwiesenes Postulat für eine Umfahrung Augst/Kaiseraugst. Laut der Vorlage ist die Ortsdurchfahrt im Zusammenhang mit der Autobahn A2/A3 und deren langfristigem Ausbau auf acht Spuren zu betrachten.

Derzeit seien die Richtplaneinträge im Baselbiet und dem Aargau nicht aufeinander abgestimmt. Doch die Siedlungsgebiete der beiden Gemeinden an der Ergolzmündung seien "praktisch zusammengewachsen". Zudem müsse man die in Augst abzweigende Frenkendörferstrasse mit einbeziehen, die künftig wohl sehr stark belastet werde.

Die Kosten für die Planungsstudie werden auf 500'000 Franken veranschlagt; das Vorprojekt soll zwei Millionen kosten. Die insgesamt 2,5 Millionen stehen im Investitionsprogramm, eine erste Tranche von 100'000 Franken auch schon im Budget 2016. Der Kanton Aargau soll sich beteiligen; Summen werden noch nicht genannt.

Die Planungsstudie soll Anfang 2018 vorliegen, das Vorprojekt im Sinne eines generellen Projektes 2020. So soll der Landrat 2021 über den Baukredit samt Richtplananpassung entscheiden können.