Jagd
Im vergangenen Jahr schossen Jäger 1176 Wildschweine

Die Baselbieter Jäger waren im vergangenen Jagdjahr fleissig. Zwischen April 2012 und dem Mitte März 2013 erlegten sie im ganzen Kanton 1176 Wildschweine. Am meisten Tiere wurden im Bezirk Sissach geschossen.

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Seit 15. März ist Schonzeit für die Wildschweine in Baselbieter Wäldern. Ab Juli müssen sie wieder auf der Hut sein.

Seit 15. März ist Schonzeit für die Wildschweine in Baselbieter Wäldern. Ab Juli müssen sie wieder auf der Hut sein.

Keystone

Im Baselbiet wurden im Jagdjahr 2012/2013 1176 Wildschweine erlegt. Im vorhergehenden Jagdjahr waren es 278 Abschüsse, wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion Basellandschaft mitteilt. Am 15. März hat im Wald die Schonzeit für Wildschweine begonnen. Deshalb dürfen nur noch Frischlinge und Überläufer auf dem Feld erlegt werden. Wildschweine, die sich im Wald bewegen, haben bis Ende Juni Ruhe vor den Jägern.

Am meisten Tiere wurden im Bezirk Sissach erlegt. Der kantonale Jagdverwalter Ignaz Bloch zeigt sich sehr zufrieden mit der Jagdstrecke, betont aber, dass im kommenden Jagdjahr alles daran gesetzt werden muss, den Wildschweinbestand auf dem herunterregulierten Niveau zu halten.

Die Vorgabe an die Jäger habe zwischen 800 und 1200 Tieren gelegen. Das erzielte Ergebnis sei sehr erfreulich, aber angesichts der Populationsentwicklung auch nötig. Denn die Schwarzkittel haben im Baselbiet auch massiv Schäden angerichtet - die Schadensumme beläuft sich auf über 240'000 Franken.