Baselland
In drei Gemeinden im Kanton wurden die Gemeindepräsidien besetzt

In Frenkendorf, Giebenach und Ormalingen wurden gestern die Gemeindepräsidenten gewählt.

Dimitri Hofer
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In drei Ortschaften im Kanton wurden die Gemeindepräsidien besetzt. (Symbolbild)

In drei Ortschaften im Kanton wurden die Gemeindepräsidien besetzt. (Symbolbild)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Nicht nur die eidgenössischen Vorlagen und die kantonale Abstimmung lockten gestern die Stimmberechtigten im Baselbiet an die Urnen. In drei Ortschaften im Kanton wurden die Gemeindepräsidien besetzt, in drei anderen kam es zu Nachwahlen für den Gemeinderat.

Die amtierenden Gemeindepräsidenten von Frenkendorf, Giebenach und Ormalingen hatten leichtes Spiel, da sich keine Gegenkandidierenden zur Wahl stellten. In Frenkendorf wurde Amtsinhaber Roger Gradl (FDP) mit 1'352 Stimmen gewählt. Der amtierende Patrick Borer schaffte in Giebenach die Wiederwahl. Er konnte 221 Stimmen auf sich vereinen.

In Ormalingen heisst die Gemeindepräsidentin auch in den kommenden vier Jahren Verena Schürmann

421 Stimmberechtigte sprachen sich in der Oberbaselbieter Ortschaft für die Bisherige aus. Das absolute Mehr betrug 285 Stimmen. Mit diesen drei Wahlen sind nun in 84 von 86 Baselbieter Gemeinden die Gemeindepräsidien bestimmt worden. In Nusshof und in Schönenbuch kommt es zu einem späteren Zeitpunkt zur Wahl.

Martin Brechbühler gelang in Rünenberg gestern mit 196 Stimmen der Sprung in den Gemeinderat. Brechbühler war einziger Kandidat für das Amt. Mit 69,4 Prozent war die Stimmbeteiligung in der 760-Einwohner-Gemeinde äusserst hoch.

In Nusshof zog Patrick Born in die Dorfexekutive ein

Mit seiner Wahl ist das dreiköpfige Gremium in der Kleingemeinde wieder komplett. Voraussichtlich am 29. November wird das Gemeindepräsidium besetzt.

Ungewöhnliches ereignete sich in Schönenbuch: Dort wurde der ehemalige Gemeinderat André Knubel mit 43 Stimmen gewählt, obwohl er nicht offiziell kandidiert hatte. Gemäss Schönenbuch Wahlbüro liege «es nun an Herrn Knubel, als Gemeinderat anzutreten oder das Amt abzulehnen».