Volksbegehren
Initiative will Niveautrennung an Baselbieter Sek sichern

An den Baselbieter Sekundarschulen soll der Unterricht in den Promotionsfächern auch nach der Harmos-Einführung in drei Leistungsniveaus erteilt werden. Dies verlangt eine Volksinitiative des überparteilichen Komitees «Starke Schule Baselland».

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Eine Volksinitiative fordert: Der Unterricht in den Promotionsfächern soll auch nach der Harmos-Einführung in drei Leistungsniveaus erteilt werden.

Eine Volksinitiative fordert: Der Unterricht in den Promotionsfächern soll auch nach der Harmos-Einführung in drei Leistungsniveaus erteilt werden.

Leif Simonsen

Dass gleichzeitig mit der Umsetzung von HarmoS in mehreren Fächern die Niveautrennung abgeschafft werden soll, ist aus Sicht des Komitees eine Sparmassnahme, die es nicht hinnehmen will. Statt die Schülerinnen und Schüler zu Sparobjekten zu degradieren solle man am bisherigen Modell festhalten.

Die unformulierte Initiative mit dem Titel "Niveaugetrennter Unterricht in Promotionsfächern" verlangt nun, dass auf der Sekundarstufe 1 der Unterricht in sämtlichen Promotionsfächern getrennt in drei Leistungsniveas A, E und P erfolgt. Dieses Modell habe sich im Baselbiet bewährt und eine hohe Bildungsqualität in der Bevölkerung garantiert, hält das Komitee fest.

Die am Donnerstag lancierte Initiative ist bereits das sechste Volksbegehren des Komitees. Diesem gehören Vertreter des gesamten politischen Spektrums an.