Baselbieter Regierungsrat
Isaac Reber könnte im Sommer die Direktion doch wechseln

Bis anhin dementierte der Baselbieter Sicherheitsdirektor Isaac Reber Mutmassungen, er könnte nach Ballmers Rücktritt die Direktion wechseln. Nach Peter Zwicks Tod hat sich die Situation nun aber geändert: Reber scheint einen Wechsel zumindest nicht mehr auszuschliessen.

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Regierungsrat Isaac Reber, Chef des Baselbieter Sicherheitsdepartements.

Regierungsrat Isaac Reber, Chef des Baselbieter Sicherheitsdepartements.

Kenneth Nars

«Mir gefällt die Sicherheitsdirektion sehr gut. Zurzeit hege ich persönlich keine Wechselgelüste.» So liess sich der Baselbieter Regierungsrat Isaac Reber im vergangenen Dezember in der «Basler Zeitung» zitieren. Damit erteilte der grüne Sicherheitsdirektor all jenen eine Absage, die ihn nach dem Rücktritt von FDP-Finanzdirektor Adrian Ballmer künftig in einer anderen Regierungsfunktion sahen.

Kein Dementi mehr

Nach dem unerwarteten Tod von CVP-Volkswirtschaftsdirektor Peter Zwick im Februar ist diese Aussage überholt. «Infolge der aktuellen Doppelvakanz ist aus heutiger Sicht offen, wie die neue Regierung zusammengesetzt sein wird. Derzeit erachte ich es also als wenig sinnvoll, einen Direktionswechsel konkret ins Auge zu fassen oder gänzlich auszuschliessen.» Dies lässt Reber auf Anfrage der bz ausrichten. Das ist eine sehr vorsichtige Formulierung, wie man sie von Regierungsrat Reber seit seinem Amtsantritt vor 20 Monaten gewohnt ist. Dennoch stellt sie – bedingt durch die völlig neue Situation nach Zwicks Tod – eine Abkehr vom vorher eindeutigen Dementi dar.

Dadurch wird die Diskussion über die künftige Verteilung der Direktionen neu lanciert. Offenbar bestehen selbst bei gewissen bürgerlichen Kreisen Vorbehalte gegenüber der Vorstellung, dass ein Regierungsneuling gleich Finanzdirektor wird. Es ist deshalb nur folgerichtig, wenn sich Reber zum jetzigen Zeitpunkt alle Optionen offen lässt. (bos)