Region Basel
Jugendkomitee setzt sich für die Kantonsfusion ein

Für die Jugend der Region Basel sind die Kantonsgrenzen fliessend. Gemeinsam für den FCB jubeln oder an der Uni Basel studieren ist für sie Alltag. Deshalb wollen sie ein Jugenkomitee gründen, dass sich für eine Kantonsfusion einsetzt.

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Jugendliche aus beiden Basel wollen ein Komitee gründen, dass die Kantonsfusion unterstützt.

Jugendliche aus beiden Basel wollen ein Komitee gründen, dass die Kantonsfusion unterstützt.

Nicole Nars-Zimmer

Gemeinsam studieren und gemeinsam den FCB an der Meisterfeier bejubeln. Das sind zwei Beispiele, warum sich Jugendliche für die Kantonsfusion der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt einsetzen. «Jugend für Ein Basel», so soll ein Jugendkomitee heissen, welches zwischen September und Oktober gegründet werden soll.

Initiiert wurde diese Idee von Angehörigen von Jungparteien. So beispielsweise von Adil Koller (Vize-Präsident Juso BL), Benjamin van Vulpen und Anina Ineichen (beide Junges Grünes Bündnis Nordwest). «Für uns Jugendliche ist die Abstimmung über die Kantonsfusion enorm wegweisend. Wir wollen unsere Zukunft mitgestalten, denn die Kantonsfusion wird uns Junge treffen», erklärt van Vulpen die Idee. «Mit diesem Komitee wollen wir junge Wähler ansprechen.»

Politisch breit abgestützt

Mit der Kantonsfusion könne alles viel einfacher werden. Die bürokratischen Wege seien heute oft kompliziert. Zudem sei heute schon vieles über die Kantonsgrenzen hinweg organisiert, sagt van Vulpen. «Wir identifizieren uns nicht mehr mit dem Kanton, sondern mit der ganze Region», führt van Vulpen aus.

Die Jungparteien beider Kantone haben eine Einladung für einen Beitritt ins Komitee erhalten. Sie sollen nun parteiintern die Anfrage besprechen. «Das Komitee soll politisch möglichst breit abgestützt sein», sagt van Vulpen. Im Herbst wird es eine Gründungssitzung geben. (jam)

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