Mehr Ferien
Kein Teuerungsausgleich für Baselbieter Staatsangestellte

Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft beantragt dem Landrat, für das Jahr 2011 keinen Teuerungsausgleich für das Staatspersonal auszurichten. Stattdessen will sie allen Angestellten mindestens 5 Wochen Ferien gewähren.

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Nicht mehr im Portemonnaie

Nicht mehr im Portemonnaie

Keystone

Die massgebende Teuerung gemäss Bundesamt für Statistik für die Löhne des Staatspersonals beträgt 0.7 Prozent. Bei der Festlegung des Teuerungsausgleichs müsse die Regierung aber auch die finanzielle Situation des Kantons und die wirtschaftliche Entwicklung berücksichtigen, so der Regierungsrat. Und da sieht es eben nicht sehr rosig aus. Der Staatshaushalt weist mit dem Budget 2011 zum dritten Mal in Folge ein Defizit auf.

Zeichen der Wertschätzung

Die Regierung stellt zur Finanzierung der fünften Ferienwoche, die bereits früher in Aussicht gestellt wurde, 8 Millionen Franken bereit. Beförderungen und Stufenanstiege werden die Gesamtlohnsumme ebenfalls belasten. 2001 werde sie um 1,4 Prozent ansteigen, so der Regierungsrat.
Die fünfte Ferienwoche ist in den Augern der ein deutliches Zeichen der Wertschätzung. Er verweist in seinem Antrag an den Landrat auch auf eine Mitarbeiterbefragung aus dem Jahr 2008, aus der hervorging, dass die Angestellten mehrheitlich zusätzliche Ferien gegenüber einer Reduktion der Wochenarbeitszeit oder einer Lohnerhöhung bevorzugen. (rsn)