H2-Eröffnung
Klaus Kirchmayr bleibt bei 50000 Franken für würdiges H2-Fest

Am Montag gab der Kanton erstmals die genaue Kostenaufteilung für die umstrittenen Eröffnungsfeiern der H2 bekannt. Obwohl er nun die genauen Zahlen kennt, bleibt der Grünen-Landrat Klaus Kirchmayr bei seiner Motion, die Kosten auf ein Zehntel zu reduzieren.

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Klaus Kirchmayr bleibt dabei: 50000 Franken müssen für die H2-Eröffnungsfeier reichen

Klaus Kirchmayr bleibt dabei: 50000 Franken müssen für die H2-Eröffnungsfeier reichen

Juri Junkov

«Ich bleibe bei meinen 50'000 Franken; damit ist eine würdige Eröffnung möglich», bestätigte Klaus Kirchmayr der bz. Der Grünen-Landrat hatte mit seiner Motion die Diskussion überhaupt erst losgetreten.

Laut Kanton könnten 50'000 Franken gerade einmal die Infrastruktur des Festes wie Strom, Licht, Wasser und Aufbauten decken. Dennoch hält Kirchmayr die Summen «nach wie vor für überrissen».

Er macht klar, dass er überhaupt keinen Grund sehe, auf die H2 stolz zu sein: «Der Tunnel steht für die falsche Prioritätensetzung in diesem Kanton.»

Derweil spricht der Kanton offiziell von 84 Millionen Franken, um die die H2 günstiger ausfallen werde. Der Unterschied zu den 76,7 Millionen Franken, die die bz am Dienstag bekanntgab, liegt in der Ausgangssumme: Der Kanton geht von den 554 Millionen Franken aus, die zu Beginn des Baus im März 2009 als letzte Endkostenprognose genannt wurden. Die 76,6 Millionen Franken hingegen stellen die Differenz zu dem zuletzt 2011 erweiterten Gesamtkredit von 546,7 Millionen Franken dar, von dem die bz ausging. (bob)