Kanton Baselland
Komitee lanciert zwei Volksinitiativen gegen Bildungsabbau

Mit zwei Volksinitiativen reagiert das Komitee «Gute Schule Baselland» auf das Sparpaket der Baselbieter Regierung. Dem Komitee gehören Vertreter nahezu des ganzen politischen Spektrums an - von Grünen und SP ebenso wie von CVP, EVP und SVP.

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Das Initiatikomitee verlangt kleinere Klassen, damit ein moderner, individueller Unterricht gewährleistet werden kann.

Das Initiatikomitee verlangt kleinere Klassen, damit ein moderner, individueller Unterricht gewährleistet werden kann.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Beim ersten Volksbegehren mit dem Titel «Ja zur guten Schule Baselland: überfüllte Klassen reduzieren» handelt es sich um eine formulierte Gesetzesinitiative. Verlangt werden kleinere Klassen, damit ein moderner, individueller Unterricht gewährleistet werden kann. In überfüllten Klassen sei dies nicht möglich, hält das Komitee in einer Mitteilung vom Donnerstag fest.

Die nichtformulierte Initiative «Ja zur guten Schule Baselland: Betreuung der Schüler/-innen optimieren» will den Stundenplan der Klassenlehrpersonen der Primarschule und der Sekundarstufe I um eine Lektion senken. Die frei werdende Lektion soll für eine umfassende individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler eingesetzt werden.

Die von der Regierung in ihrem Entlastungspaket 12/15 vorgesehenen Sparmassnahmen im Bildungsbereich hält das überparteiliche Komitee für «grossmehrheitlich inakzeptabel». Sie seien «entschieden» zu bekämpfen.