Liestal
Kommission empfiehlt Leber oder Ziltener als Landschreiber

Zur Wahl als neuer Baselbieter Landschreiber stellen sich Martin Leber aus Sissach, Walter Ziltener aus Birsfelden und Alex Achermann aus Binningen. Die Findungskomission des Landrats empfiehlt dabei Leber oder Ziltener, nicht aber Achermann.

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Volle 20 Jahre hatte Walter Mundschin das Amt des Ersten Landschreibers inne. Mit der bisherigen Nummer zwei, Alex Achermann (kl. Bild), stünde ein möglicher Nachfolger bereit. Dieser aber soll alles andere als gesetzt sein.

Volle 20 Jahre hatte Walter Mundschin das Amt des Ersten Landschreibers inne. Mit der bisherigen Nummer zwei, Alex Achermann (kl. Bild), stünde ein möglicher Nachfolger bereit. Dieser aber soll alles andere als gesetzt sein.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Laut der Findungskommission entsprechen alle drei Kandidaten dem Anforderungsprofil. Die Frage, wem der Vorzug zu geben sei, habe aber in der Kommission «zu einer intensiven Diskussion mit unterschiedlichen Einschätzungen und Präferenzen» geführt, heisst es in dem am Donnerstag veröffentlichten Kommissionsbericht.

Indes habe sich gezeigt, dass «sich eine Mehrheit der Kommission von zwei der drei Kandidaten stärker angesprochen fühlte und dass diese ihren Kriterien und Erwartungen klarer entsprechen als der dritte Kandidat». Die Kommission habe sich daher entschlossen, dem Landrat mit Leber und Ziltener einen Zweiervorschlag vorzulegen.

Mundschin geht in Pension

Leber, geboren 1968, ist Justizverwalter des Kantons Baselland und Gemeinderat der FDP in Sissach. Ziltener (1956, SP-Mitglied) war langjähriger Gemeindeverwalter von Birsfelden, wurde indes vor kurzem wegen Uneinigkeiten vom Gemeinderat freigestellt. Achermann (1957) ist seit Jahren Zweiter Landschreiber und vertritt die CVP im Binninger Einwohnerrat.

Alle drei waren im mehrstufigen Bewerbungsverfahren um den Landschreiberposten in die engere Wahl gekommen. Beworben hatten sich zu Beginn 20 Personen; sieben von ihnen waren zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Nötig ist die Wahl, da der derzeitige Landschreiber Walter Mundschin nach 20 Jahren auf Ende Oktober in den Ruhestand tritt.