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Landrat spricht weitere Mittel für Aids-Hilfe beider Basel und frauenOase

Der Baselbieter Landrat bewillig der Aids-Hilfe beider Basel und der Anlauf- und Beratungsstelle frauenOase 1,1 Millionen Franken. Die Regierung hatte 50'000 Franken weniger beantragt. Dies wurde vom Parlament abgelehnt.

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Plakat der Aidshilfe beider Basel. (Archiv)

Plakat der Aidshilfe beider Basel. (Archiv)

Nicole Nars-Zimmer

Der Baselbieter Landrat hat der Aids-Hilfe beider Basel und der Anlauf- und Beratungsstelle frauenOase weitere Mittel von zusammen 1,1 Millionen Franken bewilligt. Fortgeführt wird so die Leistungsvereinbarung mit den beiden Institutionen für die Jahre 2014 bis 2017.

Aids-Hilfe und frauenOase sind in der Aids-Prävention, Drogenberatung und anderem tätig und werden dafür von der öffentlichen Hand unterstützt. Von den Geldern, die der Landrat am Donnerstag bewilligte, gehen 800'000 Franken an die frauenOase und 300'000 Franken an die Aids-Hilfe.

Die Regierung hatte insgesamt 50'000 Franken weniger beantragt. Wegfallen sollte damit die Unterstützung für die Präventionsarbeit zugunsten der sogenannten Subsahara-Bevölkerung, wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission des Landrats monierte. Sie beantragte dem Parlament, den höheren Betrag zu sprechen.

SVP und FDP wollten auf dem Regierungsantrag beharren, unterlagen jedoch mit 45 zu 27 Stimmen. Der Landrat bewilligte darauf die Subvention mit dem höheren Gesamtbetrag mit 65 Stimmen zu einer Stimme.