Langenbruck
Langenbruck will kein Geld für Strassenkunst ausgeben

Die Bevölkerung der Passgemeinde schmettert das Lieblingsprojekt von Gemeindepräsident Hector Herzig ab. Eine klare Mehrheit will nicht 30000 Franken für die permanente künstlerische Bemalung der Dorfgasse ausgeben.

Bojan Stula
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So hätte die künstlerisch umgestaltete Dorfgasse aussehen sollen. Nun bleibt es bei der Vision.

So hätte die künstlerisch umgestaltete Dorfgasse aussehen sollen. Nun bleibt es bei der Vision.

Das Oberbaselbieter Dorf Langenbruck bekommt keine Strassenbemalung in der Dorfgasse durch die beiden Künstler Gerda Steiner und Jörg Lenzlinger. Der Souverän lehnte das entsprechende Kreditbegehren über 30000 Franken deutlich ab. Bei einer Stimmbeteiligung von 41,1 Prozent waren nur 71 Stimmberechtigte dafür, 207 dagegen.

Gegen den Kredit hatte eine Referendumskomitee über 100 Stimmen gesammelt. Gleichzeitig sagte Langenbruck deutlich Ja zum neuen Sozialhilfevertrag im Waldenburgertal: Den 202 Ja-Stimmen standen nur 55 Nein gegenüber. Auch die Änderung der Gemeindeordnung wurde mit 196:60 Stimmen klar angenommen.