Liestal
Läufer erobern das Stedtli

Die Kulisse für den 33.Liestaler Stadtlauf hätte am Mittwochabend nicht besser sein können: motivierte Kinder in bunten Dresses, prächtiges Laufwetter, der Rundkurs in der Altstadt für einmal ohne Baustelle.

Simon Tschopp
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Liestaler Stadtlauf
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Liestaler Stadtlauf

Kenneth Nars

Leichtes Hüpfen, Beine lockern, aufmunternde Worte, ein letztes Händeklatschen mit Mami oder Papi, der Puls steigt – die Mädchen und Knaben stehen vor dem Start unter Spannung wie eine Trafostation. Endlich der erlösende Startschuss, der durchs Stedtli hallt. Die Kleinen düsen davon, auf den Zuschauerrängen wirds laut: «Hopp Tom!» «Hopp Alvina!» Die Jungen werden kräftig angefeuert und von den Rufen zu Beginn des Rennens auch getragen.

Doch die Kräfte lassen nach. Dem Ziel entgegen wird das Tempo bei vielen merklich langsamer, dann sind die jungen Sportlerinnen und Sportler froh um jede akustische Unterstützung aus dem Publikum.

Die Kulisse für den 33. Liestaler Stadtlauf hätte am Mittwochabend nicht besser sein können: motivierte Kinder in bunten Dresses, prächtiges Laufwetter, der Rundkurs in der Altstadt für einmal ohne Baustelle.

Und wiederum sind ein paar Hundert Läuferinnen und Läufer am Stadtlauf gestartet. War zum Auftakt die Stimmung noch grossartig gewesen während der Rennen durchs Stedtli, so flaute sie ab, als sich das Hauptfeld auf die Aussenstrecke ins Oristal begab. Auf den zwei grossen Runden zog sich die Läuferschlange in die Länge. Die Schnellsten absolvierten die zwölf Kilometer derart souverän, dass sie im Ziel nach ein paar Minuten bereits erholt schienen. Andere benötigen für die Strecke einiges länger und mühten sich regelrecht ab. Dies und die unterschiedlichsten Laufstile der Aktiven – von der 20-Jährigen bis zum Opa – machen einen grossen Teil der Faszination eines solchen Stadtlaufs aus.