Gecknackt
Mail-Account von Baselbieter Regierungsrat Anton Lauber gehackt

Eine nigerianische Adresse hat den Google-Mail-Account von Regierungsrat Anton Lauber gehackt. Der Hacker hat Mails verschickt, in denen er den Empfänger um 1500 Euro bittet, weil seine Tasche auf einer Reise verloren gegangen ist.

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Der Hacker hat sich Zugriff zum Google-Mail-Account von Regierungsrat Lauber verschafft (Symbolbild)

Der Hacker hat sich Zugriff zum Google-Mail-Account von Regierungsrat Lauber verschafft (Symbolbild)

Keystone

Heute Morgen hat die Redaktion der bz eine Mail vom Mail-Account des Baselbieter Regierungsrats Anton Lauber erhalten, in welcher der Autor den Empfänger um 1500 Euro bittet, da seine Tasche auf einer Reise nach York (UK) verloren gegangen sei. Er habe kein Bargeld und die Kreditkarte befinde sich ebenfalls in seiner verschwundenen Tasche. Der Empfänger solle dem Hilfesuchenden so schnell wie möglich das nötige Geld überweisen, er zahle auch alles zurück.

Original E-Mail des Hackers

Betreff: lch hoffe du hast dies schnell erhalten,

ich bin nach United Kingdom, York , verreist und habe meine Tasche verloren samt Reispass und kreditkarte. Die botschaft ist bereit, mich ohne meinen Pass fliegen zu lassen. Ich muss nur noch für mein ticket und die hotelrechnungen zahlen. Leider habe ich kein Geld dabei, meine kredit karte könnte helfen aber die ist auch in der Tasche. Ich habe schon kontakt mit meiner Bank aufgenommen, aber sie brauchen mehr zeit, um mir eine neue zu schicken. Ich wollte dich fragen ob du mir 1,500 euro so schnell wie möglich leihen kannst, Ich gebe es dir zurück sobald ich da bin. Ich muss unbedingt den nächsten Flug bekommen. Das Geld durch Western Union ist die beste möglichkeit.
Ich warte auf deine Antwort
Liebe Grüsse
Toni

Lauber entschuldigt sich umgehend

Als Lauber Wind von der Sache bekam, stellte er die Sachlage gleich klar. In einer, dieses Mal wirklich von ihm versandten, E-Mail, entschuldigt sich der Regierungsrat und erklärt, dass sein Account von einer nigerianischen Adresse gehackt worden sei. Er habe die Bitte für die 1500 Euro selbstverständlich nie verschickt und bedauere die Unannehmlichkeiten. (cfe)