Spielspass
«Maus im Haus»: Museum.BL präsentiert sein Brett- und Hörspiel

Das Museum.BL widmet seine aktuelle Ausstellung den Mäusen. «Maus im Haus» ist das passende Brett- und Hörspiel, welches für die Ausstellung entwickelt worden ist.Das Spiel soll das Thema Maus und Mensch besser vermitteln.

Silvana Schreier
Merken
Drucken
Teilen
Das Museum.BL in Liestal hat ein Brettspiel mit dem Namen «Maus im Haus» entworfen.

Das Museum.BL in Liestal hat ein Brettspiel mit dem Namen «Maus im Haus» entworfen.

dh

Wer kennt sie nicht – die flinken, kleinen und quietschenden Nagetiere: Tom und Jerry, Mickey Mouse oder Speedy Gonzales sind nur die berühmtesten Beispiele. Das Museum.BL in Liestal widmet den Mäusen die Ausstellung «Maus im Haus».

«Es geht um die Beziehung zwischen Maus und Mensch», sagt Pit Schmid, Leiter für Ausstellung und Vermittlung des Museum.BL. Um den Kindern und Familien das Thema besser vermitteln zu können, hat es ein Brettspiel in Kombination mit einem Hörspiel entworfen. Gross und Klein sollen angesprochen werden.

Spiel zur Ausstellung

Das Spiel wurde entwickelt anstelle eines Ausstellungsbuches, somit ist es auch für Kinder attraktiv. Es verspricht Spass und Spannung ab dem achten Lebensjahr.

Die Kinder lernen die Nahrungssuche der Mäuse kennen und mit welchen Gefahren die Nager rechnen müssen. Jeder der zwei bis vier Mitspieler darf pro Spielrunde Futterscheiben in die verschiedenen Nachbarhäuser legen, um die Maus anzulocken.

Die Gefahrenscheiben können auf den Wegen zwischen den Häusern platziert werden, damit die gegnerischen Spieler in eine andere Richtung gezwungen werden. Das Ziel besteht darin, dass man als Erster seine drei zugeteilten Häuser mit der Holzmaus besucht.

«Wir wollen, dass die Kinder und Erwachsenen beim Spielen des Brettspiels wieder an die einzelnen Stationen unserer Ausstellung erinnert werden», sagt Schmid.

Für Gross und Klein

Im Museum.BL können Kinder und Erwachsene wie Mäuse durch die Ausstellung wandern: Von Mausfallen zu einem Kletterparcours bis hin zum Mäusenest.

Wie im Spiel die Mäuse vom Essen angelockt werden, so soll es auch den Besuchern im Museum.BL mit den verschiedenen und oft dreidimensional gestalteten Ausstellungsobjekten ergehen.

Das Brettspiel wurde zusammen mit dem renommierten Atelier Rohner + Wolf entwickelt. Stefanie Rohner und Christian Wolf konnten zuvor schon mit Spielen wie dem «ABC DRS 3»-Spiel grosse Erfolge feiern. Die ebenso bekannte Basler Illustratorin Kathrin Schärer steuerte die Zeichnungen bei.

Nicht nur spielen, auch hören

Zum Brettspiel gehört ein Hörspiel, das sich auf die aktuelle Ausstellung im Museum.BL bezieht. Mit Geschichten und Liedern wird der Mäusealltag den Kindern näher gebracht. Fragen wie «Warum sind Fledermäuse keine richtigen Mäuse?» werden spielerisch beantwortet.

Zudem wird auch die mögliche Sichtweise der Maus gezeigt. In einer Szene des Hörspiels unterhalten sich zum Beispiel zuerst zwei Forscher über Mäuse. Dann wird die Perspektive umgedreht, nun diskutieren die Mäuse über die Forscher . Dadurch soll die übliche Voreingenommenheit gegenüber den Nagetieren ein wenig abgebaut werden.