Gemeindeversammlung
Muttenzer sprechen sich für das Polyfeld aus

Die Stimmberechtigten genehmigten gestern Abend die Nutzungsplanung Muttenz. Sie bewilligten damit eine verstärkte Standortförderung im Gebiet Polyfeld.

Dimitri Hofer
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Der Muttenzer Gemeinderat Thomi Jourdan (EVP) auf dem Polyfeld.

Der Muttenzer Gemeinderat Thomi Jourdan (EVP) auf dem Polyfeld.

Martin Toengi

Die Gemeindeversammlung Muttenz genehmigte gestern individuelle Teilzonenvorschriften für das Polyfeld, Schweizerhalle und den Dorfkern. Die neuen Reglemente ersetzen das alte Zonenreglement Siedlung, welches bis anhin für alle drei Gebiete gültig war. Im Auftrag des Gemeinderates erarbeiteten Arbeitsgruppen die entsprechenden Unterlagen für die Mutationen.

Ziel ist eine Entflechtung der bisherigen Zonenvorschriften in gebietsbezogene Reglemente und Pläne. Auch werden dadurch Vorgaben und Leitlinien für eine qualitätsorientierte Bebauung und Aussenraumqualität im Gebiet Polyfeld geschaffen. Der Standort Schweizerhalle soll als für die Nordwestschweiz bedeutendes Industriegebiet gesichert werden.

Die rund 150 Stimmberechtigten im Saal des Kongresszentrums Mittenza bewilligten zudem die Äufnung eines Fonds für die Standortförderung im Polyfeld. Dort entstehen in Zukunft über 5000 weitere Arbeitsplätze und dank dem Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz 2900 weitere Plätze für Studierende. Ebenso wird in den kommenden Jahren Wohnraum für rund 800 Menschen geschaffen. Die Umgestaltung des Bahnhofs Muttenz zu einer ÖV-Drehscheibe im Rahmen des Agglomerationsprogramm sowie die Verbesserungen beim Busbetrieb stärken das Gebiet zusätzlich.

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