Waldenburgerbahn
Nach tödlichem Unfall: WB-Bahnübergänge werden gesichert

Gefährliche Bahnübergänge der Waldenburgerbahn (WB) zwischen Liestal Altmarkt und Bad Bubendorf werden gesichert oder geschlossen. Nötig macht die Umbauten für rund zwei Millionen Franken neues Bundesrecht, wie die Baselbieter Baudirektion am Mittwoch mitteilte.

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Die Unfallstelle mit der verunglückten Waldenburgerbahn in Bubendorf.

Die Unfallstelle mit der verunglückten Waldenburgerbahn in Bubendorf.

bz Basellandschaftliche Zeitung

Ab 2015 gelten landesweit schärfere Sicherheitsvorschriften. Der Bund steuert denn auch rund einen Sechstel an die Umbauten bei; den Rest tragen Kanton und WB. Die Arbeiten haben am Montag begonnen. Die WB fährt durchwegs normal; auf der Kantonsstrasse läuft der Verkehr zweispurig und mit Maximaltempo 60.

Unter anderem bekomt der heute ungesicherte Bahnübergang bei der ARA Frenke 3 eine Schrankenanlage für den Individualverkehr. Der Fussgängerübergang wird direkt daneben angeordnet und bekommt auch Schranken. Beides soll bis Ende November fertig sein.

Alle benachbarten Übergänge werden geschlossen, auch die direkte Zufahrt zum Neuhof West - dieser Hof bekommt eine neue Erschliessungsstrasse neben den Geleisen. Geschlossen wird auch die direkte Parkplatz-Ausfahrt des Restaurants Talhaus über die Geleise: Die Blinkanlage dort sei häufig missachtet worden.