Binninger Schloss
Neue Dimension im Skandal um das Binninger Schloss

Die massiven Kostenüberschreitungen bei der Sanierung des Binninger Schlosses bleiben vorerst ohne rechtliche Konsequenzen. Das bestätigte Gemeindepräsident Charles Simon. Jedoch seien anderweitig Konsequenzen gezogen worden.

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Nicole Nars-Zimmer

Gemeindepräsident Charles Simon bestätigte gestern gegenüber «Telebasel», dass weder gegen Gemeindeverwalter Olivier Kungler noch gegen die zuständige Hochbau-Abteilungsleiterin juristische Schritte eingeleitet werden.

Andere «Konsequenzen» seien zwar gezogen worden, doch dürfe er aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes diese nicht offenlegen.

Verfehlungen der Binninger Verwaltung und des Gemeinderats

Der seit dieser Woche veröffentlichte, jedoch auf der Binninger Internetseite gut versteckte Schlussbericht der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission stellt massive Verfehlungen seitens der Binninger Verwaltung und teilweise auch des Gemeinderats fest.

So wurde der bewilligte Sanierungskredit von 390'000 Franken um das Doppelte überschritten sowie Gelder zwischen dem Unterhalts- und Investitionskonto verschoben – wohl deshalb, um einen Nachtragskredit zu umgehen. (bos)