Liestal
Neuer Manor sorgt für gesperrte Strassen

Der Manor-Neubau in Liestal hat dieser Tage seine Spitze von 15 Metern erreicht. Jetzt werden die Fassadenelemente montiert. Und dies hat einige Auswirkungen auf die Verkehrsführung in Liestal während der nächsten Monate.

Andreas Hirsbrunner
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Vom Kantinenweg her hat die Montage der Fassadenelemente am begonnen. Heinz Dürrenberger

Vom Kantinenweg her hat die Montage der Fassadenelemente am begonnen. Heinz Dürrenberger

Der Kantinenweg ist seit dieser Woche bis zum 8. Mai gesperrt. Dann folgt die Fassadenmontage vom «Bücheli» her, was die Sperrung dieser Strasse zur Folge hat.

Sperrung dauert bis September

Weil der obere Teil der Büchelistrasse gleichzeitig auch zur Begegnungszone mit Tempo 20 à la Wasserturmplatz und Poststrasse umfunktioniert wird und zwischen künftigem Manor-Eingang und Altstadt der Bücheli-Platz mit Bäumen und Sitzbänken entsteht, dauert die Sperrung bis Mitte September.

Gleichzeitig wird das ehemalige Küffigässli – «Küffi» erinnert an den früheren Namen des heutigen Manor im Volksmund – reaktiviert. Dieser Durchgang liegt einige Meter oberhalb der heutigen Fussgängerverbindung zwischen dem Bücheli und der Kanonengasse und soll rund vier Meter breit werden, sagt der Liestaler Stadtbaumeister Martin Hofer.

Das alt-neue Küffigässli hat einen speziellen Zweck: Es dient der Umsetzung der stadträtlichen Strategie, die an die Altstadt angrenzenden, sogenannten Powerblocks wie Manor und Ziegelhof möglichst gut mit dieser zu verknüpfen.

Die gegenseitige Befruchtung

Das wiederbelebte Küffigässli soll aber nicht an der Kanonengasse enden, sondern in naher Zukunft ganz neue Perspektiven eröffnen: Wenn der neue Manor voraussichtlich im ersten Quartal des nächsten Jahres eröffnet wird, wird der alte Manor im Stedtli abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. In diesem soll es dann ebenfalls einen Durchgang geben – die Verlängerung des Küffigässlis.

Dazu sagt Hofer: «Man sieht dann von der Rathausstrasse bis zum neuen Manor und umgekehrt. Das ist für beide Seiten wichtig, denn sie sollen sich gegenseitig befruchten.» Das Ganze hat aber auch eine Kehrseite: Die neuen Verbindungen zwischen den Powerblocks und dem Stedtli machen die Stadtmauer löchrig wie einen Emmentaler Käse.

Zurück zum Verkehr: Die Stadt will die Bauerei im Bücheli und die sommerliche Verkehrsflaute nutzen, um die Zeughausgasse beim Restaurant Bären neu zu gestalten. Deshalb ist auch der Rumpel von Ende Mai bis Mitte August gesperrt.

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