Leerwohnungen
Nirgends ist es so schwierig wie in Basel, eine Wohnung zu finden

Die Zahl der leeren Wohnungen hat sich zwar schweizweit erhöht. Neu gibt es aber in Basel am wenigsten Leerwohnungen. Nach Zug und Genf folgt das Baselbiet dann schon auf Rang vier.

Merken
Drucken
Teilen
In Basel gibt es schweizweit prozentual am wenigsten Leerwohnungen.

In Basel gibt es schweizweit prozentual am wenigsten Leerwohnungen.

Keystone

Die Zahl der leeren Wohnungen hat sich landesweit erhöht. Zwischen Juni 2012 und Juni 2013 stieg die Zahl der leeren Wohnungen von 38'920 auf 40'010, wie das Bundesamt für Statistik (BSF) gestern bekannt gab. Am wenigsten leere Wohnungen wiesen die Kantone Basel-Stadt (0,33 Prozent), Zug (0,35 Prozent), Genf (0,36 Prozent) und Basel-Landschaft (0,37 Prozent) aus.

Mehr als 6000 leere Neubauwohnungen

Auf die Art der Unterkünfte bezogen gab es den höchsten Anstieg der Leerstände bei den Neubauwohnungen. Am Stichtag 1. Juni wurden 6130 leere Neubauwohnungen, 23,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, gezählt.

Die Zahl der leerstehenden Einfamilienhäuser erhöhte sich um 6,4 Prozent auf 5050. 31'670 Mietwohnungen standen umgekehrt leer, das entspricht einer Zunahme um 750 Einheiten oder 2,4 Prozent. Die Zahl der zum Kauf angebotenen leeren Wohnungen nahm innerhalb eines Jahres um 4,2 Prozent auf 8340 Einheiten zu.

Gegenüber dem Vorjahr stiegen die Leerstände in sämtlichen Wohnungsgrössen an. Die meisten Lehrwohnungen sind laut dem BFS bei den Drei- und Vierzimmerwohnungen zu verzeichnen, mit 11'900 beziehungsweise 12'040 Einheiten.