Bildung
Oberster Schweizer Lehrer kritisiert Baselbieter «Lehrerlobby»

Im Kanton Basel-Landschaft sind nicht weniger als neun Bildungs-Initiativen im Umlauf. Zu viele, findet Beat Zemp vom Dachverband Schweizer Lehrer.

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Lehrerpräsident Beat Zemp (Archiv)

Lehrerpräsident Beat Zemp (Archiv)

Keystone

Die „Starke Schule Baselland“ ist für die Flut an Bildungsinitiativen hauptverantwortlich. Insgesamt sind in Baselland neun Initiativen hängig.

Die in der vergangenen Woche gestartete E-Mail-Umfrage bei den Basler Lehrern hat bei Beat Zemp, dem Präsident des Dachverbands der Schweizer Lehrer, das Fass zum Überlaufen gebracht. Er kritisiert die Obstruktionspolitik des Komitees, das sich als Lehrerlobby sieht, in der „Schweiz am Sonntag“.

Die von Landrat Jürg Wiedemann angeführte „Starke Schule“ vertrete nicht die Anliegen der Lehrer. „Den Lehrpersonen geht diese Flut an Bildungsinitiativen des Komitees Starke Schule Baselland zu weit. Sie ärgern sich über den inflationären Gebrauch eines demokratischen Instruments und befürchten, dass die Stimmbürger künftig reflexartig solche Bildungsinitiativen ablehnen werden“, sagt Zemp.