Sissach
OK-Präsident der Mega: «Am Grobkonzept rütteln wir nicht»

Jan Röthing, der OK-Chef der Mega in Sissach, zieht nach der Gewerbeausstellung eine positive Bilanz und blickt voraus.

Simon Tschopp
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Fotolegende: OK-Präsident Jan Röthing hat gut lachen: «Ich hörte nicht ein einziges negatives Wort.»

Fotolegende: OK-Präsident Jan Röthing hat gut lachen: «Ich hörte nicht ein einziges negatives Wort.»

Nicole Nars-Zimmer

Herr Röthing, wie viele Schweisstropfen haben Sie am Wochenende vergossen?

Jan Röthing: Einige. Ich war viel unterwegs, lief viel herum, und die Sonne stach. Wenn man sich unter der Sonne mit Gesprächspartnern unterhält, fliesst der Schweiss – nicht wegen der Arbeit, sondern wegen der Hitze.

Wirkte sich das heisse Wetter auf die Besucherzahl aus?

Gesamthaft nicht. Der Aufmarsch war auch dieses Jahr überwältigend. Vom Gefühl her kamen heuer mindestens so viele Leute an die Mega oder noch mehr als 2010. Vor fünf Jahren schätzte man 35‘000 Besucherinnen und Besucher. Zeitlich gabs diesmal jedoch Unterschiede: Wir stellten fest, dass es während der heissen Zeiten über Mittag weniger Leute hatte, dafür war am Abend die Begegnungszone umso mehr gefüllt.

Gewerbeausstellung Mega Sissach
12 Bilder
OK-Präsident Jan Röthing
Gewerbeausstellung Mega Sissach
Gewerbeausstellung Mega Sissach
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Gewerbeausstellung Mega Sissach

Gewerbeausstellung Mega Sissach

Nicole Nars-Zimmer

Welche Bilanz ziehen Sie kurz nach der Mega 2015?

Ein absolut positives Fazit, nicht nur von der Zuschauermenge her. Die Besucherinnen und Besuchern, mit denen ich reden konnte, schütteten nur Lob aus. Sie waren begeistert von der Art der Ausstellung und vom Mega-Gelände in der Begegnungszone. Diese bietet baulich enorme Vorteile für einen solchen Anlass: keine Trottoirs, viel Platz für kleine und grosse Zelte. Auch die Aussteller äusserten sich nur positiv; sie schätzten die vielen Leute und die interessierte Kundschaft sehr. Ich hörte nicht ein einziges negatives Wort.

Rund 150 Teilnehmende zählte diese Mega. Ist das die oberste Grenze?

Mit den jetzigen Voraussetzungen sind wir fast ausgelastet. Eine 20-prozentige Steigerung ist unmöglich, aber das wollen wir auch nicht. Wir möchten nicht einfach gross sein, sondern den zur Verfügung stehenden Platz optimal nutzen und eine hohe Qualität bieten. Das Ausstellungsgelände in der Begegnungszone darf nicht allzu lang werden.

Gibt es Punkte, die Sie bis zur nächsten Mega unbedingt ändern müssen?

Am Grobkonzept rütteln wir nicht. Bei organisatorischen oder technischen Details gibt’s jedoch immer wieder Verbesserungspotenzial.

Das ganze Interview lesen Sie morgen Dienstag in der bz.

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