Verhandlungen
Paukenschlag: Wird die Bruderholz-Initiative zurückgezogen?

Die Volksinitiative "Ja zum Bruderholzspital" könnte zurückgezogen werden. Für Baselland käme eine Annahme der Initiative teuer zu stehen.

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Gibt zu reden: Das Bruderholzspital. (Archivbild)

Gibt zu reden: Das Bruderholzspital. (Archivbild)

Martin Toengi

Die Volksinitiative „Ja zum Bruderholzspital“ wird unter Umständen zurückgezogen. Dies sagt Steffen Herbert, Präsident des Initiativkomitees, gegenüber der „Schweiz am Sonntag“. Dazu würden Gespräche mit dem Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) geführt.

Ein nächster Termin ist auf Oktober terminiert. Weber erklärt über seinen Sprecher Rolf Wirz: «Wir können den konstruktiven Austausch mit dem Komitee bestätigen.» Für Baselland käme die Annahme der Initiative teuer zu stehen. Gemäss Informationen der „Schweiz am Sonntag“ müsste mit jährlichen kosten von gut 70 Millionen Franken gerechnet werden, die entweder durch den Ausfall der Spitalgruppe nicht eingespart werden können oder die als zusätzliche Kosten anfallen.

Werner Widmer, Verwaltungsratspräsident des Kantonsspitals Baselland, sagt: «Wir werden erst im Vorfeld der Abstimmung mit Zahlen herauskommen.» VGD-Sprecher Wirz verweist auf die Landratsvorlage zur Bruderholzinitiative, die für November 2016 geplant sei: «Mehr können wir im Moment nicht sagen.»