Referendum
Lupsingen stimmt an der Urne über verdichtetes Bauen ab

Ende November werden die Lupsinger Stimmberechtigten endgültig über die Zonenplanrevision entscheiden.

Simon Tschopp
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Die Zonenplanrevision zog an der Gemeindeversammlung in der Sporthalle Kaserne in Liestal langfädige Diskussionen nach sich.

Die Zonenplanrevision zog an der Gemeindeversammlung in der Sporthalle Kaserne in Liestal langfädige Diskussionen nach sich.

Simon Tschopp (Liestal, 3. Juni 2021)

Mit 211 gültigen Unterschriften ist das Referendum gegen die Revision des Zonenplans und des Zonenreglements Siedlung in Lupsingen formell zu Stande gekommen. Nötig gewesen wären mindestens 104 Unterschriften. Der Gemeinderat hat den Abstimmungstermin auf den 28. November festgelegt.

Angeführt wird das Referendumskomitee von Marcel Staudt, der auch die kommunale Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission präsidiert. Staudt kritisiert an der Revision «die verdichtete Bauweise, die über die minimalen Vorgaben hinausgeht», wie er vor ein paar Wochen gegenüber der bz kundgetan hat. Ihm sind die erhöhten Masse und Kann-Formulierungen im Reglement ein Dorn im Auge.

«In einem Reglement muss klar definiert sein, was erlaubt ist und was nicht»,

erklärt Marcel Staudt.

Deutliches Ja an Gemeindeversammlung

An der Lupsinger Gemeindeversammlung vom 3. Juni wurden der revidierte Zonenplan und das Zonenreglement Siedlung nach einigen abgelehnten Anträgen und mehrstündiger Debatte schliesslich mit 69 Ja- gegen 10 Nein-Stimmen angenommen. Viele Stimmberechtigte hatten sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits verabschiedet und sich auf den Heimweg gemacht.

Nach dieser Versammlung hatte sich ein Referendumskomitee formiert, das Anfang Juli bei der Gemeindeversammlung 216 Unterschriften einreichte.

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