Strassenbau
Regierung will 53 Millionen in den A18-Vollanschuss Aesch investieren

Für den Vollanschluss Aesch auf der kantonalen Autobahn A18 beantragt die Baselbieter Regierung dem Landrat einen Bruttokredit von 52,7 Millionen Franken. Die Realisierung dieses Projekts soll bereits im kommenden Jahr in Angriff genommen werden.

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Die Regierung will die Verwirklichung des Vollanschlusses rasch vorantreiben, weil die A18 im Jahr 2020 in den Besitz des Bundes übergeht.

Die Regierung will die Verwirklichung des Vollanschlusses rasch vorantreiben, weil die A18 im Jahr 2020 in den Besitz des Bundes übergeht.

Martin Toengi

Die Regierung will die Verwirklichung des Vollanschlusses rasch vorantreiben, weil die A18 im Jahr 2020 in den Besitz des Bundes übergeht. Dieser würde das Projekt wohl zum grossen Teil selbst finanzieren, mit dem Bau jedoch kaum vor 2030 beginnen, hält die Baselbieter Exekutive in einer Mitteilung vom Mittwoch fest.

So lange will die Regierung angesichts der grossen Bedeutung des Vollanschlusses aber nicht warten. Denn dieses Projekt sei zusammen mit dem im Bau befindlichen Zubringer Pfefferring und dem im Stadium der Planung stehenden Zubringer Dornach/Aesch ein zentraler Infrastruktur-Baustein für das übergeordnete Strassennetz im südlichen Birseck.

Für den Vollanschluss Aesch liegt seit August 2014 ein rechtsgültiges Bauprojekt vor. Vorgesehen ist ein Grosskreisel, der gemäss Mitteilung zentrisch unter der A18 liegen wird. An diesen Kreisel werden sämtliche Ein- und Ausfahrten von und nach Basel respektive Laufen angeschlossen, um so namentlich auch die Situation am unfallträchtigen Knoten Angenstein zu verbessern und die Gemeinde Aesch vom Durchgangsverkehr zu entlasten.

Neben der bestehenden Querspange im Westen ist zudem eine zweite Spange im Osten an die Dornacherstrasse geplant. Diese Spange sei nötig für eine allfällige spätere Anbindung von Dornach und des Gebiets Birsmatt in Aesch an die A18 über eine neue Birsbrücke, heisst es im Communiqué.

Zwar beantragt die Regierung dem Kantonsparlament für das Projekt insgesamt 52,7 Millionen Franken. Davon muss der Kanton Baselland voraussichtlich aber nur 32,7 Millionen selbst tragen. Der Bund dürfte sich mit rund 20 Millionen Franken am Vollanschluss beteiligen, den der Bundesrat im September neu ins Agglomerationsprogramm aufgenommen hat.