Schulen
Konferenz der Schulräte-Präsidien kritisiert Baselbieter Regierung

Die Regierung will ein Linienmodell für Sekundarschulen unter kantonaler Trägerschaft einführen. Die Gemeinden sollen für ihre Kindergärten und Primarschulen wählen können, ob sie den Schulrat beibehalten oder die Schule direkt dem Gemeinderat unterstellen möchten. Das stösst auf Kritik.

Simon Tschopp
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Die Ideen der Regierung fürs Bildungswesen stossen bei der Schulratspräsidienkonferenz auf Kritik.

Die Ideen der Regierung fürs Bildungswesen stossen bei der Schulratspräsidienkonferenz auf Kritik.

Archiv bz/Keystone

Der Vorschlag der Baselbieter Regierung zur neuen Rollen- und Kompetenzverteilung zwischen den Schulleitungen, Schulräten und den Gemeinden respektive dem Kanton kommt bei der Konferenz der Präsidentinnen und Präsidenten der Basellandschaftlichen Schulräte gar nicht gut an.

Die Organisation kritisiert die Absicht der Regierung. «Es ist bezeichnend, dass nicht sachliche Argumente für die neuen Führungsstrukturen für sich selbst sprechen können, sondern dass die Arbeit der Schulräte dazu abgewertet werden muss.» Der Kanton argumentiere, dass die Schulräte, eine Milizbehörde, aufgrund der stetig wachsenden Herausforderungen zeitlich und fachlich überfordert seien. Dabei sei genau derselbe Kanton zuständig für die Ausbildung und Unterstützung dieser Schulräte, schreibt die Konferenz in einer Mitteilung und betont: «Dies können wir so nicht stehen lassen!»

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